Zoll findet verbotenes Wärmebild-Zielfernrohr in rumänischem Transporter auf der A44
Zoll findet verbotenes Wärmebild-Zielfernrohr in rumänischem Transporter auf der A44
Zollbeamte haben auf der Autobahn A44 bei einer Routinekontrolle ein Wärmebild-Zielfernrohr für Gewehre sichergestellt. Das Gerät, das nach deutschem Recht als Waffe eingestuft wird, wurde in einem auf Rumänien zugelassenen Transporter entdeckt, der nicht deklarierte Waren transportierte. Gegen zwei Männer laufen nun strafrechtliche Ermittlungen wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung und des Verstoßes gegen das Waffengesetz.
Die Entdeckung erfolgte, als Beamte einen Transporter mit Anhänger anhielten, auf dem ein BMW X6 geladen war. Das Fahrzeug, das für Zollzwecke mit 4.000 Euro bewertet wurde, wies einen defekten Turbolader auf. Im Inneren des Transporters fanden die Beamten das Wärmebildgerät, das über eine integrierte Montageschiene verfügte – und damit zur Befestigung an einer Schusswaffe geeignet war. Solche Geräte sind nach dem deutschen Waffengesetz (WaffG) verboten.
Die beiden Insassen, ein 45-jähriger Fahrer und sein Beifahrer, gaben an, für ein rumänisches Transportunternehmen zu arbeiten. Sie waren auf dem Weg vom Vereinigten Königreich nach Rumänien, als sie angehalten wurden. Nach der Beschlagnahmahme beglichen sie ausstehende Einfuhrabgaben in Höhe von etwa 3.250 Euro und hinterlegten eine gerichtlich angeordnete Sicherheit von 4.000 Euro, bevor sie ihre Reise fortsetzen durften.
Wärmebild-Zielfernrohre haben sich seit ihren militärischen Ursprüngen in den 1960er-Jahren deutlich weiterentwickelt. Frühe Modelle, die in Konflikten wie dem Vietnamkrieg eingesetzt wurden, waren klobig und wiesen eine geringe Auflösung auf. In den 1990er-Jahren führten technologische Fortschritte zu kompakteren, hochauflösenden Sensoren. Moderne Versionen bieten heute Auflösungen von 12 µm/640x480 oder 1280x1024 Pixeln, Erkennungsreichweiten von bis zu 2.600 Metern und AMOLED-Displays. Einige Geräte sind mit Entfernungsmessern kombiniert und werden für Jagd, Beobachtung und Rettungseinsätze genutzt. Zu den führenden Herstellern zählen US-Unternehmen wie FLIR, der russische Hersteller Pulsar sowie deutsche Vertriebspartner wie Knappworst.
Die Staatsanwaltschaft Arnsberg hat weitere Ermittlungen durch die Zollbehörden angeordnet. Das beschlagnahmte Zielfernrohr verbleibt als verbotenes Gut in amtlicher Verwahrung.
Der Fall unterstreicht die strenge Durchsetzung der deutschen Waffengesetze, insbesondere bei Dual-Use-Technologien. Die Ermittlungen gegen die beiden Männer laufen weiterhin, während das sichergestellte Gerät nicht zurückgegeben wird. Die Behörden überwachen weiterhin grenzüberschreitende Transporte auf nicht deklarierte und verbotene Waren.
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