Kreis Herford und Arbeitsamt stärken Integration durch neue Kooperation

Klemens Gorlitz
Klemens Gorlitz
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Ein Logo mit den Worten "Partnerschaft für öffentliche Dienstleistungen" in fetter, schwarzer Schrift, zentriert innerhalb eines blauen Kreises mit einem weißen Stern, umgeben von einem weißen Rand und begleitet von einer blauen und weißen Fahne mit demselben Text.Klemens Gorlitz

Kreis Herford und Arbeitsamt stärken Integration durch neue Kooperation

Der Kreis Herford und das Arbeitsamt Herford haben eine formelle Kooperationsvereinbarung unterzeichnet, um die Integrationsunterstützung für Zugewanderte zu verbessern. Im Mittelpunkt des Abkommens stehen eine engere Zusammenarbeit und maßgeschneiderte Hilfsangebote im Rahmen des Kommunalen Integrationsmanagements (KIM). Beide Seiten wollen damit Prozesse optimieren und strukturelle Hürden für Menschen mit internationalem Hintergrund abbauen.

Die Vereinbarung markiert einen wichtigen Schritt in der fortlaufenden Arbeit des Kreises Herford mit dem Landesförderprogramm KIM NRW, das 2022 gestartet wurde. Der Kreis stellt künftig eine Vollzeitstelle für eine Fallmanagerin oder einen Fallmanager im Arbeitsamt bereit – inklusive IT-Ausstattung und fachlicher Begleitung. Im Gegenzug stellt das Arbeitsamt Büroräume zur Verfügung und bindet die Stelle in seine bestehenden Abläufe ein.

Die Fallmanager sollen Einzelfälle betreuen, Lücken in der Integrationsarbeit identifizieren und helfen, behördliche Schnittstellenprobleme zu überwinden. Ziel ist es, die Unterstützung effizienter und bedarfsgerechter zu gestalten. Dr. Burkhard Nolte, Dezernent für Soziales beim Kreis Herford, betonte die Vorteile für sowohl Zugewanderte als auch lokale Strukturen.

Yeter Gülal-Karaduman, Geschäftsführerin des Arbeitsamts Herford, hob die verbesserte Zusammenarbeit als Schlüssel für nachhaltigere und individuellere Integrationsangebote hervor. Die Vereinbarung formalisiert zudem die Ausweitung des Fallmanagements und sichert eine engere Abstimmung zwischen Kreis und Arbeitsamt.

Mit der Unterzeichnung bekräftigt der Kreis Herford sein Engagement im KIM-NRW-Programm, während die flächendeckende Umsetzung in Nordrhein-Westfalen weiterhin offen ist. Kreis und Arbeitsamt werden nun gemeinsam daran arbeiten, zielgenauere Unterstützungsangebote zu entwickeln. Die Initiative soll Zugewanderten den Integrationsprozess erleichtern und ihre Teilhabe am gesellschaftlichen Leben fördern.

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