Hagener Schulranzenhändler verlangt jetzt Gebühren für persönliche Beratungstermine
Hagener Schulranzenhändler verlangt jetzt Gebühren für persönliche Beratungstermine
Ein Schulranzenhändler in Hagen verlangt nun Gebühren für Beratungsgespräche im Geschäft
Der Fachhändler Schulranzen Kranz in Hagen erhebt seit Kurzem eine Pauschale von 25 Euro für ausführliche Beratungstermine vor Ort. Inhaberin Stefanie Kranz führte die Regelung ein, um dem sogenannten "Beratungsdiebstahl" entgegenzuwirken – einem Phänomen, bei dem Kunden sich kostenlos ausführlich informieren, die Ware aber später woanders kaufen.
Laut dem neuen Konzept kostet jede Beratung im Voraus 25 Euro. Die Termine dauern zwischen 45 und 60 Minuten und können vorab online gebucht werden. Kranz erklärt, die Gebühr solle Kunden davon abhalten, die Dienstleistung in Anspruch zu nehmen, ohne anschließend im Geschäft zu kaufen.
Wird nach der Beratung ein Produkt erworben, werden die 25 Euro vom Endpreis abgezogen. Wie Kranz berichtet, akzeptieren die meisten Kunden die Gebühr und tätigen im Anschluss auch einen Kauf. Die Entscheidung für das neue Modell begründet sie mit dem Schutz ihres Betriebs: "Wir können es uns nicht leisten, Zeit und Fachwissen unentgeltlich abzugeben."
Der Ansatz spiegelt einen größeren Trend wider, bei dem einige Einzelhändler für individuelle Beratung Geld verlangen. Allerdings gibt es keine genauen Zahlen dazu, wie viele deutsche Geschäfte in den letzten Jahren ähnliche Gebühren eingeführt haben. Ob solche Modelle funktionieren, hängt stark von der Branche und der Zahlungsbereitschaft der Kunden ab.
Die 25 Euro Beratungsgebühr bei Schulranzen Kranz decken die Kosten für die intensive Fachberatung und werden bei einem anschließenden Kauf erstattet. Kranz' Schritt zeigt die Herausforderungen, vor denen kleine Händler stehen, wenn sie kostenloses Know-how anbieten. Die neue Regelung stellt sicher, dass das Unternehmen von seiner eigenen Zeit und Expertise profitiert.
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