13 April 2026, 02:02

Rainald Pöter geht nach 41 Jahren bei der Feuerwehr Marl in Rente

Gruppe von Menschen, die bei einer Eröffnungszeremonie der Alexandria Fire Department mit Schere und rotem Band klatschen und lächeln

Rainald Pöter geht nach 41 Jahren bei der Feuerwehr Marl in Rente

Nach 41 Jahren im Feuerwehrdienst und einem Jahrzehnt als Leiter der Feuerwehr und Amtschef in Marl ist Rainald Pöter in den Ruhestand getreten. Seine Karriere war geprägt von tiefgreifenden Veränderungen – von der Digitalisierung bis hin zu faireren Löhnen für die Einsatzkräfte. Kollegen würdigen seine ruhige Führung in schwierigen Zeiten.

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Pöter begann seine Laufbahn als junger Rekrut und verbrachte über vier Jahrzehnte im Einsatzdienst. Vor zehn Jahren übernahm er die Leitung der Marler Feuerwehr und steuerte sie durch finanzielle Engpässe und strukturelle Umbrüche. Unter seiner Führung modernisierte sich der Dienst: Neue Technologien wurden eingeführt, und die Arbeitsbedingungen für das Personal verbesserten sich deutlich.

Ein besonderer Erfolg war die Durchsetzung höherer Löhne für die Feuerwehrleute. Zudem trieb er die Digitalisierung der Behörde voran und ersetzte veraltete Systeme durch effizientere Lösungen. Sein Nachfolger Roman Engler erinnerte sich an Pöters Anfänge als Ausbilder – besonders an dessen Nutzung von Overhead-Projektoren, ein Symbol für den Wandel, den er später selbst vorantrieb.

Mit Pöters Ausscheiden übernimmt Roman Engler nun die Leitung der Feuerwehr. Peter Lechtenböhmer wird als stellvertretender Amtsleiter fungieren, während Ralf Czajerek und Werner Powierski für weitere zwei Jahre ihre Positionen als stellvertretende Stadtbrandmeister behalten. Obwohl Pöter den aktiven Dienst verlässt, bleibt er der Freiwilligen Feuerwehr Alt-Marl als Ehrenamtlicher verbunden.

Hinterlassen hat Pöter eine schlagkräftigere und besser ausgestattete Feuerwehr. Seine Arbeit in den Bereichen Bezahlung, Technologie und Ausbildung bildet das Fundament für die nächste Generation von Einsatzkräften. Die Behörde blickt unter neuer Führung in die Zukunft – doch sein Einfluss als freiwilliger Helfer bleibt spürbar.

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