Dresselhaus und Fabory bündeln Kräfte für europaweite Befestigungstechnik-Lösungen
Tassilo HeßDresselhaus und Fabory bündeln Kräfte für europaweite Befestigungstechnik-Lösungen
Dresselhaus sichert strategische Partnerschaft mit Fabory
Der deutsche Spezialist für Verbindungselemente und Befestigungstechnik, Dresselhaus, hat eine strategische Partnerschaft mit Fabory vereinbart. Die Kooperation folgt auf den Insolvenzantrag des Unternehmens im Juli 2023 und soll dessen Restrukturierungsplan unterstützen. Beide Firmen werden künftig zusammenarbeiten, um Kunden den Zugang zu einem breiteren Sortiment an Befestigungslösungen zu ermöglichen.
Dresselhaus hatte im vergangenen Sommer Insolvenz angemeldet, konnte jedoch seitdem eine verbindliche Investorenvereinbarung mit Fabory aushandeln. Der Deal steht noch unter dem Vorbehalt der endgültigen Zustimmung durch Finanzierungspartner und Mitarbeitervertreter. Im Rahmen der Partnerschaft wird Fabory Dresselhaus finanziell unterstützen, um die Umstrukturierung des Betriebs voranzutreiben.
Dresselhaus ist vor allem in Deutschland, Österreich sowie in Süd- und Osteuropa aktiv. Das Unternehmen ist spezialisiert auf RFID-Kanban-Systeme, Point-of-Sale-Lösungen und das Management von C-Teilen. Fabory hingegen ist stark in der Benelux-Region, in Mittel- und Osteuropa, Frankreich, Spanien, Portugal und dem Vereinigten Königreich vertreten. Seine Stärken liegen in innovativen Lieferkettenlösungen, einem umfangreichen Sortiment an Verbindungselementen und metrischen Normteilen.
Die Zusammenarbeit konzentriert sich auf die Steigerung der Effizienz in der Lieferkette. Zu den Zielen gehören eine bessere Produktverfügbarkeit, kürzere Lieferzeiten und ein optimiertes Kostenmanagement. Gemeinsam wollen die beiden Unternehmen ihren Kunden das gesamte Spektrum der Befestigungstechnik anbieten – von Standard-C-Teilen bis hin zu maßgeschneiderten Lösungen.
Die Partnerschaft vereint Dresselhaus' Expertise im C-Teile-Management mit Faborys umfangreichen Fähigkeiten in der Lieferkettenoptimierung. Kunden in ganz Europa erhalten dadurch Zugang zu einem erweiterten Angebot an Befestigungsprodukten und -dienstleistungen. Bevor die Vereinbarung vollständig in Kraft tritt, ist jedoch noch die endgültige Zustimmung aller Beteiligten erforderlich.






