Prozess um blutige Messerattacke: Zwei Männer vor Wuppertaler Gericht
Klemens GorlitzProzess um blutige Messerattacke: Zwei Männer vor Wuppertaler Gericht
Zwei Männer im Alter von 26 und 29 Jahren müssen sich vor dem Landgericht Wuppertal wegen gemeinschaftlicher Tötung eines 59-jährigen Mannes verantworten. Das Opfer wurde mit mehreren Stichwunden tot in seiner eigenen Wohnung aufgefunden. Noch in diesem Monat wird mit einem Urteil in dem Verfahren gerechnet.
Der Vorfall ereignete sich, nachdem ein Streit in Gewalt eskaliert war. Laut Staatsanwaltschaft sollen beide Beschuldigte das Opfer in den Hals und den Oberkörper erstochen und anschließend seine Wohnung durchsucht haben. Der 26-Jährige wurde am Tag nach Auffinden der Leiche in der Nähe des Wupper-Flusses festgenommen. Der 29-Jährige wurde Wochen später in Gewahrsam genommen und befindet sich seit Anfang Oktober in Untersuchungshaft.
Im Anschluss an die Tat folgte eine großangelegte Polizeiaktion, bei der Beamte einen seit langem verlassenen Fußgängerunterführungsweg in der Nähe des Tatorts durchsuchten. Das Opfer hatte einen der Angeklagten – den 26-Jährigen – bereits vor dem Angriff gekannt.
Beide Männer müssen sich nun wegen Totschlags verantworten; das Verfahren nähert sich seinem Abschluss.
Das Gericht wird sein Urteil noch vor Monatsende verkünden. Im Mittelpunkt des Falls steht eine gewalttätige Auseinandersetzung, die einen Mann das Leben kostete und zwei weitere vor ihrer Verurteilung stehen lässt. Die Entscheidung wird über die rechtlichen Konsequenzen für die Angeklagten bestimmen.