15 March 2026, 10:01

Polaris Group vereint Logistikmarken für effizienteren Fahrzeugtransport in Europa

Ein Blatt, das eine Karte der britischen und spanischen Flotte im Mittelmeer zeigt, mit mehreren Schiffen im Hintergrund und begleitendem Text, der die Schiffe detailliert.

Polaris Group vereint Logistikmarken für effizienteren Fahrzeugtransport in Europa

Polaris Group bündelt seine Aktivitäten unter einer Marke und vereint Salloum Logistics mit Polaris Autoliners. Der Schritt soll den Transport, die Lagerung und Verteilung von Fahrzeugen in Europa und darüber hinaus effizienter gestalten. Allein im vergangenen Jahr bearbeitete das Unternehmen über 650.000 Fahrzeuge für führende Automobilhersteller.

Die Wurzeln der Gruppe reichen bis ins Jahr 2013 zurück, als Salloum Logistics – heute als Polaris Logistics umbenannt – begann, sich auf Fahrzeuglogistik zu spezialisieren. Polaris Autoliners, 2022 gegründet, erweiterte dieses Portfolio um umfassende Logistikdienstleistungen für globale Automobilkonzerne. Gemeinsam sind die beiden Unternehmen nun in sechs Ländern aktiv: Deutschland, Belgien, Polen, Tschechien, Slowenien und Rumänien.

Ein zentraler Bestandteil der Umstrukturierung ist das neue Schiff "Polaris Mila", das bis zu 4.900 Autos transportieren kann. Zudem nimmt die Gruppe einen Mittelmeer-Adria-Service in Betrieb, der Spanien, Nordafrika und die Türkei verbindet. Um das Wachstum zu unterstützen, wurden neue Standorte in Polen, Tschechien und Belgien eröffnet und die Lkw-Flotte ausgebaut.

Langfristig plant das Unternehmen, 200 zusätzliche Auto- und Lkw-Transporter hinzuzufügen, um die Kapazitäten weiter zu stärken. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Risikomanagement: Durch dedizierte Lkw-Routen und alternative Hafenoptionen sollen Lieferkettenstörungen vermieden werden.

Die neu formierte Polaris Group bietet nun eine einheitliche Plattform, die Seetransport, Binnenspedition und Logistik vereint. Mit erweiterter Infrastruktur und einer wachsenden Flotte ist das Unternehmen gut aufgestellt, um die steigende Nachfrage der Automobilindustrie zu bedienen. Die Veränderungen unterstreichen das Bestreben nach mehr Effizienz und Zuverlässigkeit in der globalen Fahrzeugverteilung.

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