Moers startet Großbaustelle: Rheinberger und Mühlenstraße werden 2026 saniert
Klemens GorlitzMoers startet Großbaustelle: Rheinberger und Mühlenstraße werden 2026 saniert
Großbaustelle in der Moerser Innenstadt: Rheinberger Straße und Mühlenstraße werden grundlegend erneuert
Ab dem Frühjahr stehen in der Moerser Innenstadt umfangreiche Sanierungsarbeiten an der Rheinberger Straße und der Mühlenstraße an. Das Projekt zielt darauf ab, veraltete Infrastruktur zu modernisieren und die Versorgungssicherheit zu verbessern. Anwohner und Unternehmen müssen sich auf Einschränkungen einstellen, sobald die Bauarbeiten beginnen.
Die erste Phase startet am 30. März 2026 mit der Erneuerung der Abwasserleitungen entlang der Rheinberger Straße. Für diese Arbeiten wird die Straße voraussichtlich 16 Wochen lang voll gesperrt. Anschließend rücken die Bauteams zur Mühlenstraße vor, wo weitere Kanalisationsarbeiten sowie die Sanierung der Fahrbahnoberfläche anstehen.
Um den Verkehr während der Bauzeit zu entlasten, entsteht an der Kreuzung Seminarstraße/Gabelsberger Straße ein provisorischer Kreisverkehr. Diese Maßnahme soll insbesondere zu Schulzeiten Staus vermeiden. Zudem werden für jede Bauphase Umleitungen eingerichtet, um die Zufahrt zu Wohngebieten und Notfallrouten sicherzustellen.
Das Projekt beschränkt sich nicht auf den Straßenausbau: Geplant sind auch die Modernisierung der Abwasser- und Regenwasserkanäle, die Erneuerung von Stromleitungen sowie der Ausbau von Radwegen. Die Maßnahmen sollen die Energieeffizienz steigern, die Versorgungszuverlässigkeit erhöhen und die Klimaziele der Stadt unterstützen. Der lokale Versorger Enni wird die Bürgerinnen und Bürger über Briefpost, Pressemitteilungen und seine Website auf dem Laufenden halten.
Die Bauarbeiten markieren einen wichtigen Schritt zur Erneuerung der überalterten Infrastruktur in Moers. Zwar sind Beeinträchtigungen unvermeidbar, doch die Verbesserungen werden langfristig die Lebensqualität erhöhen – durch moderne Versorgungsnetze und bessere Verkehrsverbindungen. Allein die erste Phase dauert bis Mitte 2026, weitere Abschnitte folgen im Anschluss.