Güterslohs erste Demokratiekonferenz sucht Lösungen gegen Diskriminierung und Hass
Klemens GorlitzGüterslohs erste Demokratiekonferenz sucht Lösungen gegen Diskriminierung und Hass
Gütersloh veranstaltet erste Demokratiekonferenz am Freitag, 7. November, von 16 bis 19 Uhr
Die vom Bündnis für Demokratie Gütersloh organisierte Veranstaltung widmet sich antidemokratischen und diskriminierenden Tendenzen und fördert gleichzeitig die lokale Vielfalt. Bürgerinnen und Bürger, Fachleute sowie Vertreter aus Politik und Verwaltung kommen zusammen, um aktuelle Herausforderungen zu diskutieren und praktische Lösungsansätze zu entwickeln.
Die Konferenz findet in der Aula der Janusz-Korczak-Gesamtschule statt. Den Auftakt bildet ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Sebastian Kurtenbach, der sich mit aktuellen Bedrohungen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt befasst. Seine Rede bildet die Grundlage für die anschließenden Diskussionen über die Stärkung demokratischer Werte in der Kommune.
Im Anschluss an den Vortrag bieten interaktive Workshops Raum, um persönliche Erfahrungen mit Diskriminierung und antidemokratischem Verhalten zu reflektieren. Gemeinsam erarbeiten die Teilnehmenden Lösungsvorschläge und konkrete Handlungsstrategien. Die Ergebnisse fließen in die laufende Bestands- und Ressourcenanalyse Güterslohs ein und unterstützen so die Weiterentwicklung lokaler Politikansätze.
Das Bündnis für Demokratie Gütersloh – eine Kooperation der Stadt mit dem Jugendverband SJD – Die Falken (Ortsverband Gütersloh) – steht hinter der Initiative. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Programms "Demokratie leben!". Interessierte können sich bei Claudia Lehmann von der Koordinierungs- und Fachstelle anmelden oder weitere Informationen einholen.
Ziel der Konferenz ist es, aus den Diskussionen konkrete Maßnahmen für Gütersloh abzuleiten. Durch die Auseinandersetzung mit lokalen Herausforderungen leistet die Veranstaltung einen Beitrag zur Analyse demokratischer Resilienz in der Region. Die Organisatorinnen und Organisatoren hoffen, dass die Ergebnisse die gemeinschaftlichen Bemühungen um Vielfalt und demokratische Grundwerte nachhaltig stärken.






