Grevenbroich fördert Denkmalschutz mit neuen Zuschüssen ab 2026
Grevenbroich startet neue Bewerbungsrunde für Denkmalschutz-Fördermittel
Die Stadt Grevenbroich nimmt ab sofort Anträge für eine neue Förderrunde zur Denkmalsanierung entgegen. Das ab 2026 startende Programm unterstützt kleinere Instandsetzungs- und Erhaltungsmaßnahmen an denkmalgeschützten Gebäuden und Baudenkmälern. Sowohl private Eigentümer als auch kirchliche Träger können sich beim Unteren Denkmalbehörde der Stadt um finanzielle Zuschüsse bewerben.
Gefördert werden vor allem kleinere, aber dringend notwendige Sanierungsvorhaben. Dazu zählen etwa Fassadeninstandsetzungen, die Restaurierung historischer Holztüren oder andere Schutzmaßnahmen an denkmalgeschützten Objekten. Vor Beginn der Arbeiten ist eine Genehmigung durch die Untere Denkmalbehörde einzuholen.
Zuschüsse gibt es zudem für Informationsmaterialien im Rahmen öffentlicher Veranstaltungen wie dem Tag des offenen Denkmals. Noch hat die Stadt keine genauen Mittelverteilungen bekannt gegeben, die Fördergelder werden jedoch anteilsmäßig auf die bewilligten Anträge aufgeteilt. Alle Maßnahmen müssen bis zum 30. November 2026 abgeschlossen sein.
Interessierte Eigentümer können sich mit einem formlosen Antrag bewerben, in dem sie ihr Vorhaben beschreiben. Dem Antrag sind Fotos des Objekts sowie eine grobe Kostenschätzung beizufügen. Weitere Hinweise und Formulare stehen im Serviceportal der Stadt Grevenbroich bereit.
Ziel der Initiative ist es, das historische Erbe Grevenbroichs durch gezielte finanzielle Unterstützung zu bewahren. Die Höhe der Förderung richtet sich nach den verfügbaren Haushaltsmitteln und dem Umfang der geplanten Arbeiten. Vor Beginn jeglicher Sanierungsmaßnahmen muss der Antrag bei der Unteren Denkmalbehörde eingereicht und genehmigt werden.