Fritz Schramma verlässt CDU nach fast 50 Jahren wegen lokaler Konflikte
Ibrahim KargeFritz Schramma verlässt CDU nach fast 50 Jahren wegen lokaler Konflikte
Fritz Schramma, langjähriges CDU-Mitglied, hat die Partei nach fast 50 Jahren verlassen. Sein Austritt folgt auf Kritik an der Führung des Kölner Parteiverbands und jüngste interne Umbrüche. Als Grund für seine Entscheidung nannte Schramma lokale Konflikte.
Zuvor hatte er die Arbeit der CDU auf Landes- und Bundesebene gelobt. Den Kölner Verband hingegen kritisierte er scharf – insbesondere dessen Umgang mit Führungspositionen nach der Kommunalwahl. Schramma behauptete, die Fraktion stehe nicht wirklich unter der Leitung von Serap Güler, der aktuellen Vorsitzenden.
Gleichzeitig richtete er sich direkt an jüngere Mitglieder und rief sie auf, die Initiative zu ergreifen und die Zukunft der Partei mitzugestalten. Seine Äußerungen fielen mit der Bekanntgabe seines Austritts zusammen und markieren damit das Ende einer langen politischen Verbundenheit.
Sein Rückzug wirft Fragen zur künftigen Ausrichtung der Kölner CDU auf. Schrammas Kritik offenbart die Spannungen innerhalb des Ortsverbands. Sein Appell an die Erneuerung liegt nun in den Händen der jüngeren Generation.






