Rheinberg schlägt zurück: Illegale Müllberge an Altglascontainern werden teuer
Klemens GorlitzRheinberg schlägt zurück: Illegale Müllberge an Altglascontainern werden teuer
Rheinberg kämpft mit wachsendem Problem illegaler Müllentsorgung an Altglascontainern
Die Stadt Rheinberg sieht sich mit einer zunehmenden Zahl von illegalen Müllablagerungen in der Nähe von Altglascontainern konfrontiert. Als Reaktion hat die Verwaltung bereits einige Behälter entfernen lassen und die Bürgerinnen und Bürger an die korrekte Müllentsorgung erinnert. Wer beim wilden Müllkippen erwischt wird, muss künftig mit Bußgeldern rechnen – die Behörden gehen nun konsequent gegen die Verstöße vor.
Das Problem nahm seinen Anfang, als sich die illegale Müllentsorgung rund um die Altglas-Sammelstellen häufte. Trotz Gegenmaßnahmen der Stadt wurde Abfall immer wieder neben den Containern abgeladen, sodass die Behörden drei Standorte an der Römerstraße, der Buchenstraße und der Ahornstraße dauerhaft entfernen mussten. Ersatzcontainer bleiben zwar an der Buchenstraße, der Erlenstraße und der Römerstraße erhalten, doch auch dort hält die illegale Entsorgung an.
Das Entsorgungsunternehmen DLB erhält von Der Grüne Punkt eine feste Vergütung für die Reinigung dieser Flächen. Doch die steigenden Kosten für die Beseitigung des wilden Mülls machen diese Pauschale zunehmend unzureichend. Die Stadt weist die Bürger daher darauf hin, ihren Abfall entweder in die eigenen Mülltonnen zu entsorgen oder zum Abfall- und Energiezentrum Asdonkshof zu bringen.
Die Behörden rufen nun Zeugen auf, illegale Müllablagerungen beim Ordnungamt Rheinberg oder der Abfallberatung zu melden. Eine aktuelle Übersicht über die Standorte der Altglascontainer findet sich auf der städtischen Website unter www.rheinberg.de.
Wildes Müllkippen bleibt strafbar und treibt die Abfallgebühren für alle Haushalte in die Höhe. Bei Identifizierung drohen den Verantwortlichen Bußgelder, während die Stadt die Einhaltung der Entsorgungsregeln weiter überwacht und durchsetzt. Das Problem besteht zwar fort, doch die Verwaltung unternimmt konkrete Schritte, um die illegale Müllentsorgung und ihre finanziellen Folgen einzudämmen.






