Gescheiterter Abschiebeversuch: Issa al H. entkommt Behörden in Paderborn
Klemens GorlitzGescheiterter Abschiebeversuch: Issa al H. entkommt Behörden in Paderborn
Abschiebeversuch von Issa al H. aus der ehemaligen Dempsey-Kaserne in Paderborn gescheitert
Ein Abschiebeversuch gegen Issa al H. aus der ehemaligen Dempsey-Kaserne in Paderborn scheiterte am 5. Juni 2023. Die Aktion dauerte etwa 30 Minuten, endete jedoch ohne Erfolg. Die Behörden konnten die gesuchte Person trotz Durchsuchung seines Zimmers und der Gemeinschaftsräume nicht ausfindig machen.
Beamte der Ausländerbehörde trafen mit gekennzeichneten Fahrzeugen am Standort ein, wodurch ihre Anwesenheit bereits von der Straße aus sichtbar war. Dies alarmierte die Bewohner noch vor Beginn der Maßnahme. Da die Beamten keine Erlaubnis hatten, andere Räume zu durchsuchen, beschränkte sich die Suche auf den Issa al H. zugewiesenen Bereich sowie die Gemeinschaftsflächen.
Der Versuch dauerte etwa eine halbe Stunde. Issa al H. wurde nicht angetroffen, da er während der Aktion nicht anwesend war. Noch am selben Tag kehrte er in die Kaserne zurück.
Nach dem gescheiterten Versuch wurden keine weiteren Abschiebeversuche unternommen. Der Vorfall reiht sich in eine Serie von Misserfolgen bei Abschiebungen aus der Einrichtung ein. Über den gescheiterten Versuch muss nun ein schriftlicher Bericht angefertigt werden.
Das gescheiterte Abschiebevorhaben unterstreicht die anhaltenden Herausforderungen bei solchen Operationen in der ehemaligen Dempsey-Kaserne. Da keine weiteren Versuche geplant sind, endet der Vorfall mit der Erstellung eines offiziellen Berichts als nächsten Schritt. Issa al H. bleibt nach dem gescheiterten Versuch weiterhin in der Unterkunft.






