Essen erreicht Sicherheitsziele für Schulwege mit strengen Verkehrskontrollen 2025
Luitgard RitterEssen erreicht Sicherheitsziele für Schulwege mit strengen Verkehrskontrollen 2025
Essen hat im Rahmen der Initiative "Essen: Eine Großstadt für Kinder" die Verkehrskontrollen in der Nähe von Schulen intensiviert. Im Jahr 2025 lag der Fokus auf Geschwindigkeitsmessungen und Aufklärungsarbeit unter Autofahrern, um die Sicherheit von Schülerinnen und Schülern zu verbessern. Laut Angaben der Stadt wurden alle gesetzten Ziele im Laufe des Jahres erreicht.
Im gesamten Jahr 2025 führte die Essener Verkehrsüberwachung 3.595 Geschwindigkeitskontrollen in Schulzonen durch. Dabei wurden über 2,8 Millionen Fahrzeuge überprüft, wobei 76.053 Tempoversöße registriert wurden. Trotz der hohen Kontrolldichte lag die Verstoßquote bei nur 2,76 Prozent – deutlich unter dem angestrebten Wert von 10 Prozent.
Zusätzlich führte die Stadt 1.267 stationäre Kontrollen an Schulen durch, was 16,17 Prozent aller derartigen Überprüfungen in Essen entspricht. Diese Maßnahmen sollten illegales Parken verhindern und ein rücksichtsvolles Fahrverhalten in der Nähe von Bildungseinrichtungen fördern. Nach vorliegenden Unterlagen kam es an keiner Grundschule zu direkten Beeinträchtigungen durch die ausgeweiteten Kontrollen.
Die Sicherung gefahrloser Schulwege blieb eine zentrale Priorität. Bis Jahresende waren sämtliche Sicherheitsziele für den Schülerverkehr erreicht.
Die Bilanz zeigt: Essen hat seine Ziele für 2025 sowohl bei mobilen als auch bei stationären Verkehrskontrollen übertroffen. Dank der geringen Zahl an Geschwindigkeitsverstößen scheinen die Maßnahmen die Sicherheit im Umfeld von Schulen nachhaltig gestärkt zu haben. Die Initiative wird im Rahmen des umfassenden Aktionsplans "Essen: Eine Großstadt für Kinder" fortgeführt.