14 March 2026, 00:02

Duisburger Polizei schlägt bei E-Scooter-Kontrollen hart zu – 45 Strafen in einem Tag

Ein gelbes Elektro-Scooter mit Helm steht auf dem Bürgersteig neben einem Lastwagen geparkt, mit Gebäuden im Hintergrund und ein paar Menschen, die auf dem Gehweg rechts gehen.

Duisburger Polizei schlägt bei E-Scooter-Kontrollen hart zu – 45 Strafen in einem Tag

Duisburger Polizei geht mit Großkontrolle gegen E-Scooter-Verstöße vor

Am 11. März 2025 führte die Duisburger Polizei eine stadtweite Razzia gegen Verstöße mit E-Scootern durch. Im Fokus standen gefährliches Fahren in Fußgängerzonen, das unzulässige Mitnehmen von Personen sowie unversicherte Fahrzeuge. Gleichzeitig sollten die Beamten die Fahrer über die korrekte Nutzung im Straßenverkehr und die geltenden Verkehrsregeln aufklären.

Die Kontrollen richteten sich vor allem gegen elektrische Kleinstfahrzeuge, insbesondere E-Scooter. Die Polizei patrouillierte in zentralen Bereichen, darunter die Königstraße in der Altstadt, wo Scooter in Fußgängerzonen generell verboten sind. Insgesamt verhängten die Beamten 45 Sofortstrafen und acht Zahlungsaufforderungen wegen Verstößen.

Bestraft wurden vor allem typische Vergehen wie das Fahren auf Gehwegen, das Befördern von Mitfahrern sowie fehlende Pflichtversicherungen. In einem Fall leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Unfallflucht mit fahrlässiger Körperverletzung ein. Alexander Paffrath, Leiter der Verkehrspolizei, betonte, wie entscheidend die Kenntnis der Verkehrsregeln für die Sicherheit aller sei.

Die Behörden wiesen erneut darauf hin, dass E-Scooter auf Straßen oder Radwegen – nicht aber auf Bürgersteigen – fahren dürfen. Die Aktion verband Repression mit Prävention, um künftige Verstöße zu verringern.

Die Kontrollen führten zu sofortigen Strafen für Dutzende Fahrer. Die Polizei wiederholte, dass E-Scooter-Nutzer dieselben Regeln wie andere Verkehrsteilnehmer einhalten müssen. Bei anhaltenden Verstößen kündigte sie weitere Kontrollmaßnahmen an.

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