Bundeswehr startet Großmanöver in Mönchengladbach mit Drohnen und Panzern
Luitgard RitterBundeswehr startet Großmanöver in Mönchengladbach mit Drohnen und Panzern
Großes Militärmanöver beginnt diesen Freitag in Mönchengladbach
Ab diesem Freitag führt die Bundeswehr ein einwöchiges Großmanöver auf dem Gelände des ehemaligen Joint Headquarters (JHQ) in Mönchengladbach durch. Anwohner müssen mit lauten Geräuschen rechnen, doch die Behörden versichern, dass von der Übung keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit ausgeht.
Das Manöver findet auf dem weitläufigen, 471 Hektar großen Gelände des ehemaligen JHQ Rheindahlen statt – einer Fläche, die etwa 660 Fußballfeldern entspricht. Rund 80 Soldaten, 25 Militärfahrzeuge und acht Drohnen werden an der Operation beteiligt sein. Es kommen ausschließlich Platzpatronen zum Einsatz, sodass keine scharfe Munition verwendet wird.
Ziel der Übung ist es, Kommunikationssysteme unter nationalen und Bündnisverteidigungsbedingungen zu testen. Bereits im August 2025 hatte das Technische Hilfswerk (THW) an gleicher Stelle Teile einer landesweiten Übung durchgeführt. Seitdem dient das Gelände regelmäßig als Trainingsort für Spezialeinheiten der Polizei und Katastrophenschutzteams.
Obwohl das JHQ Rheindahlen 2013 offiziell geschlossen wurde, bleibt es weiterhin ein aktiver Übungsstandort. Die aktuelle Übung unterstreicht seine Bedeutung als zentrale Trainingsstätte. Die Behörden haben die Bevölkerung versichert, dass Störungen auf ein Minimum begrenzt und kontrolliert bleiben werden.