06 May 2026, 01:50

Wohnprojekt in Bergisch Gladbach: Nach Stillstand Hoffnung auf Neuanfang

Eine belebte Straße mit hohen Gebäuden, eine Brücke mit Geländern und Topfpflanzen, Menschen auf der Brücke, Strommasten mit Kabeln und ein bewölktes Himmel.

Wohnprojekt in Bergisch Gladbach: Nach Stillstand Hoffnung auf Neuanfang

Stillgelegtes Wohnprojekt in Bergisch Gladbach: Nach einem Jahr Verzögerung könnte es bald vorangehen

Nach monatelangem Stillstand gibt es nun Hoffnung auf Fortschritt beim Wohnprojekt „Leben an der Strunde“ in Bergisch Gladbach. Vertreter des Wachendorff-Geländes trafen sich mit Stadtvertretern, um die seit einem Jahr blockierte Entwicklung wieder in Gang zu bringen. Ursache für die Stockungen waren finanzielle Probleme im Zusammenhang mit der Gröner Group.

Erste Rückschläge hatte das Vorhaben bereits 2023 erlitten, als Investitionsprobleme im Unternehmensnetzwerk von Christoph Gröner die Arbeiten zum Erliegen brachten. Die CGRE AG, ein zentraler Akteur in Gröners Firmengeflecht, hält 89,9 Prozent der Anteile an der für das Projekt verantwortlichen Gesellschaft.

Letzte Woche kam eine Delegation – darunter Ronald Pofalla, ehemaliger Bundesminister und Vertrauter Gröners – mit der Stadt zusammen, um die Gespräche neu zu beleben. Die Behörden betonten jedoch, dass es keine weiteren Schritte im Bebauungsplanverfahren geben werde, bis greifbare Fortschritte vorliegen.

Nun will die Stadt zunächst noch ausstehende technische Hürden angehen, darunter längst überfällige Fachgutachten zu Entwässerung und Verkehrsinfrastruktur. Ohne diese Prüfungen kann der Bau nicht wiederaufgenommen werden.

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Das Treffen könnte einen Wendepunkt für das Wohnprojekt markieren: Falls die Pläne der Delegation vorankommen, wird die Stadt die ruhenenden Bebauungsarbeiten fortsetzen. Bis dahin bleibt das Vorhaben jedoch solange ausgesetzt, bis sowohl die finanziellen als auch die technischen Voraussetzungen erfüllt sind.

Quelle