Spektakuläre Verfolgungsjagd in Altena: 20-Jähriger flieht vor Polizei mit gefälschtem Kennzeichen
Klemens GorlitzSpektakuläre Verfolgungsjagd in Altena: 20-Jähriger flieht vor Polizei mit gefälschtem Kennzeichen
20-Jähriger Motorradfahrer nach spektakulärer Verfolgungsjagd in Altena mit mehreren Vorwürfen konfrontiert
Ein 20-jähriger Motorradfahrer muss sich nach einer dramatischen Verfolgungsjagd am Mittwochabend in Altena wegen mehrerer Straftaten verantworten. Die Polizei hielt ihn zunächst wegen des Versuchs, eine Kontrollstelle zu umgehen, an – doch dabei kamen weitere Verstöße ans Licht, darunter Fahren ohne Führerschein und die Verwendung eines gefälschten Kennzeichens. Der Vorfall ereignete sich im Rahmen einer europaweiten Aktion gegen Ablenkung im Straßenverkehr und Verkehrsverstöße.
Der Zwischenfall begann um 17:44 Uhr auf der Bahnhofstraße, wo Beamte den Fahrer beobachteten, wie er versuchte, eine Polizeikontrolle zu umgehen. Statt anzuhalten, gab er Gas und löste damit eine Verfolgungsjagd aus, die erst endete, als er auf der Lenneuferstraße – einer Zone mit Tempo-30-Begrenzung – die Kontrolle über sein Motorrad verlor. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt, der Mann vor Ort festgenommen.
Im Rahmen der aktuellen Roadpol-Kampagne „Konzentration im Verkehr“ kontrollieren die Altenaer Beamte diese Woche besonders Ablenkungen wie die Nutzung von Handys am Steuer. Bei den Checks wurden zwölf Autofahrer mit je 100 Euro Bußgeld belegt, weil sie während der Fahrt ihr Telefon benutzten – zusätzlich erhielten sie einen Punkt in Flensburg. Fünf weitere Fahrer missachteten rote Ampeln, während gegen fünf Fahrzeugbesitzer Anzeige erstattet wurde, weil sie ohne Versicherungsschutz unterwegs waren.
Auch Rasen war ein Problem: Elf Kraftfahrer wurden dabei erwischt, wie sie die zulässigen 30 km/h auf der Bahnhofstraße überschritten. Dem Motorradfahrer drohen nun weitere Ermittlungen wegen Fahrens ohne Führerschein, gefälschter Kennzeichen, fehlendem Versicherungsschutz sowie des Verdachts auf illegales Straßenrennen nach § 315d des Strafgesetzbuchs.
Dem Festgenommenen könnten für sein Verhalten empfindliche Strafen drohen. Unterdessen betont die Polizei erneut ihr Engagement für mehr Verkehrssicherheit und kündigt strengere Kontrollen bei Geschwindigkeitsüberschreitungen, Handybenutzung am Steuer und Versicherungsmissbrauch an. Die Aktion „Konzentration im Verkehr“ läuft diese Woche europaweit weiter.






