Uni Duisburg-Essen verwandelt Essener Campus in lebendiges Zentrum mit Millioneninvestition
Luitgard RitterUni Duisburg-Essen verwandelt Essener Campus in lebendiges Zentrum mit Millioneninvestition
Die Universität Duisburg-Essen gestaltet ihren Campus in Essen durch ein umfangreiches Modernisierungsprogramm mit dem Namen Big Picture Essen grundlegend um. Das Projekt sieht eine Erweiterung der Forschungs- und Lehrflächen um 30 Prozent vor und soll den Standort gleichzeitig zu einem lebendigen sozialen Zentrum verwandeln. Die Arbeiten haben bereits begonnen, erste Teilabschnitte sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden.
Die vollständige Umgestaltung des Essener Campus wird voraussichtlich rund zehn Jahre in Anspruch nehmen. Die Kosten werden auf einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag geschätzt. Neben der akademischen Aufwertung sind auch der Bau einer Kindertagesstätte und einer Freiluft-Sportanlage geplant.
Die Modernisierungsmaßnahmen sind bereits in Hörsälen und Seminarräumen sichtbar, wobei Teile des Projekts für 2023 fertiggestellt werden sollen. Einzelbüros weichen offenen Arbeitsbereichen mit Lounge-Zonen und sogar Büroschaukeln. Zudem wurde ein neues Forschungszentrum für Wasserwirtschaft genehmigt, und ein eigenes Gebäude für die chemische Ausbildung ist in Planung.
Der neu gestaltete Campus soll Begegnungen, Entspannung und Feiern fördern und gleichzeitig Räume gegen Einsamkeit bieten. Zudem wird die Verbindung zum Essener Stadtzentrum gestärkt – unter anderem durch eine Übergangszone für urbanes Gärtnern, kulturelle Veranstaltungen und eine Freiluft-Bar. Die Bauabteilung der Universität, die rund 220 Mitarbeiter beschäftigt, leitet das Projekt, wobei die genaue Zahl der beteiligten Kräfte unklar bleibt.
Nach Abschluss der Arbeiten wird der Essener Campus mehr Platz für Forschung, Lehre und sozialen Austausch bieten. Langfristig sind neue Einrichtungen, flexible Arbeitsbereiche und eine engere Verzahnung mit der umliegenden Stadt vorgesehen. Die Fertigstellung des gesamten Projekts wird für das frühe nächste Jahrzehnt erwartet.






