30 March 2026, 00:02

ToiPaBeu-Tag: Warum Deutschland jetzt den Toilettenpapier-Beutel feiert

Titelbild der *Die Woche* Zeitschrift mit Kindern in traditioneller deutscher Tracht, die buntfarbige Laternen halten, feiernd am 7. September 1934 mit der Aufschrift "Die Woche" und "Frohes neues Jahr."

ToiPaBeu-Tag: Warum Deutschland jetzt den Toilettenpapier-Beutel feiert

Ein neuer skurriler Feiertag bereichert Deutschlands "Kalender der kuriosen Feiertage"

Ab sofort wird jedes Jahr am 2. Juli der Toilettenpapier-Beutel-Tag – oder kurz ToiPaBeu-Tag – gefeiert. Die Idee stammt von Sandra Roman, die den Feiertag 2024 vorschlug, nachdem sie das Konzept selbst entwickelt hatte.

Im Mittelpunkt steht der ToiPaBeu, ein kleiner, handgefertigter Baumwollbeutel, der als praktische Alternative zur klassischen Toilettenpapierrolle dient. Anders als herkömmliche Rollen lässt sich aus der waschbaren Tasche das Papier einzeln oder in Gruppen entnehmen – ähnlich wie bei einem Taschentuchspender. In ihrer Einreichung für den Kalender der kuriosen Feiertage beschrieb Roman die Erfindung als "praktisch und zugleich verspielt".

Warum der 2. Juli? Das Datum ist mit Bedacht gewählt: Es fällt zusammen mit dem amerikanischen "National I Forgot Day" (Nationaler "Ich-hab's-vergessen-Tag") – eine humorvolle Verbindung. Noch stärker aber ist die Anbindung an den Tag der Erfinder als an den US-amerikanischen Nationalen Toilettenpapier-Tag. Trotz Behauptungen, der ToiPaBeu sei bereits 2015 entstanden, gibt es keine Belege für eine internationale Verbreitung oder Nutzung in Communities vor Romans Vorschlag.

Premiere 2024 – ohne feste Bräuche (noch) Der erste offizielle Toilettenpapier-Beutel-Tag findet am 2. Juli 2024 statt. Bisher sind jedoch keine konkreten Veranstaltungen oder Traditionen bekannt.

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Mit dem neuen Feiertag reiht sich eine weitere skurrile Kreation in Deutschlands Sammlung ungewöhnlicher Festtage ein. Der ToiPaBeu wirbt für eine erfinderische, umweltfreundliche Alternative zur herkömmlichen Toilettenpapieraufbewahrung. Ob er sich durchsetzt, bleibt abzuwarten.

Quelle