26 March 2026, 00:02

Strack-Zimmermann und Kubicki planen FDP-Doppelspitze nach Wahldebakel

Plakat für die Coalition Nationale, eine nicht-regierungsnahe Initiative, mit einer Gruppe von Menschen, die einen Hammer und eine Sichel halten, und Text, der Informationen über die Organisation und ihre Mission enthält.

Strack-Zimmermann und Kubicki planen FDP-Doppelspitze nach Wahldebakel

Die FDP-Politikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann hat signalisiert, dass sie bereit ist, gemeinsam mit Wolfgang Kubicki für den Parteivorsitz zu kandidieren. Dieser mögliche Doppelvorschlag kommt, nachdem die Partei bei der Landtagswahl in Baden-Württemberg einen deutlichen Rückgang der Wählergunst erlitten hat. Strack-Zimmermann sieht in der Zusammenarbeit eine Chance, das Vertrauen innerhalb der FDP wieder aufzubauen.

Der Zweitstimmenanteil der FDP in Baden-Württemberg sank von 10,5 Prozent im Jahr 2021 auf nur noch 4,4 Prozent 2026, wodurch die Partei ihre Mandate im Landtag verlor. Nach diesem Rückschlag sprachen sich Strack-Zimmermann und Kubicki für eine gemeinsame Kandidatur als Doppelspitze aus.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Strack-Zimmermann bezeichnete Kubicki als erfahrenen Politiker, der – ähnlich wie sie selbst – klare Worte finde. Sie wies Spekulationen zurück, die beiden könnten nicht miteinander arbeiten, und argumentierte, dass ihre unterschiedliche Anziehungskraft auf Wähler die Partei sogar stärken könnte. Eine mögliche Partnerschaft ziele darauf ab, verschiedene Wählergruppen zu vereinen.

Neben Kubicki schlug Strack-Zimmermann den FDP-Stellvertreter Henning Höne als weiteren potenziellen Partner vor. Sie lobte Hönes politische Erfahrung trotz seines vergleichsweise jungen Alters und regte an, dass eine Dreierkonstellation – bestehend aus ihr selbst, Kubicki und Höne – dazu beitragen könnte, die Glaubwürdigkeit der FDP wiederherzustellen. Zudem zeigte sie sich überzeugt, dass Hönes Generation die Zukunft der Partei prägen werde.

Eine gemeinsame Kandidatur von Strack-Zimmermann und Kubicki wird weiterhin diskutiert. Der Schritt folgt auf das schlechte Abschneiden der FDP in Baden-Württemberg und soll das verlorene Wählervertrauen zurückgewinnen. Sollte die Partnerschaft zustande kommen, würde dies einen strategischen Kurswechsel der FDP bei der Rückeroberung von Unterstützung markieren.

Quelle