30 March 2026, 16:02

Stadtrat plant Zukunft der Alten Stadthäuser und Stadtkante An der Gohrsmühle bis 2030

Ausführliche alte Stadtkarte mit zahlreichen Gebäuden, nummerierten Bereichen und Text, die eine geplante Entwicklung unten zeigt.

Stadtrat plant Zukunft der Alten Stadthäuser und Stadtkante An der Gohrsmühle bis 2030

Der neu gewählte Stadtrat hat die Zukunft zweier zentraler Entwicklungsflächen priorisiert: die Alten Stadthäuser und die Stadtkante An der Gohrsmühle. Beide Projekte standen auf der Tagesordnung der ersten Ratssitzung. Derzeit werden ein detaillierter Zeitplan und die Finanzierungspläne von der Verwaltung finalisiert.

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Die beiden Standorte werden aufgrund ihrer unterschiedlichen Komplexität separat behandelt. Eine Entscheidung über ihre Bebauung wird bis Ende 2025 erwartet, mit einem möglichen Baubeginn ab 2030.

Die Verwaltung wird die Ergebnisse einer einjährigen Vorbereitungsphase auf der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung und Planung am 27. November 2025 vorstellen. Diese Ergebnisse folgen auf systematische Untersuchungen zu Schadstoffen in den Alten Stadthäusern, bei denen in der Luft keine nachweisbaren Belastungen durch Asbest oder künstliche Mineralfasern (KMF) festgestellt wurden. Über mögliche PCB-Untersuchungen liegen jedoch keine öffentlichen Angaben vor – obwohl allgemeine Richtlinien für Gebäude aus den 1960er- und 1970er-Jahren vor dem Abriss verbindliche Prüfungen empfehlen.

Ob die Gebäude der Alten Stadthäuser teilweise erhalten oder vollständig abgerissen werden, entscheidet sich später in einem Konzeptvergabeverfahren. Geplant ist eine gemischte Nutzung mit Fokus auf kleinteilige Gewerbe- und Wohnflächen statt großer Bürokomplexe.

Für die Stadtkante An der Gohrsmühle schlägt die Verwaltung vor, Fördermittel über das Landesprogramm NRW.URBAN von Nordrhein-Westfalen zu beantragen. Die Interessensbekundungsphase soll bis Herbst 2026 abgeschlossen sein. Bei einer Bewilligung könnte das Verfahren bereits 2026 offiziell starten.

Die endgültige Entscheidung über beide Projekte trifft der Rat in seiner Sitzung am 16. Dezember 2025.

Die weiteren Schritte hängen von der Zustimmung des Rates im Dezember 2025 ab. Bei einer Freigabe könnten die Bauarbeiten ab 2030 beginnen. Der Zeitplan der Verwaltung und die Förderanträge werden die Entwicklung beider Flächen in den kommenden Jahren prägen.

Quelle