Solingen zeigt Flagge: 6. Kippa-Tag für Solidarität und Erinnerung
Luitgard RitterSolingen zeigt Flagge: 6. Kippa-Tag für Solidarität und Erinnerung
Solingen bereitet sich auf den 6. Kippa-Tag vor – ein Zeichen der Solidarität und des Gedenkens
Am Dienstag, dem 29. August, findet um 17:00 Uhr vor dem Rathaus auf dem Walter-Scheel-Platz der 6. Kippa-Tag in Solingen statt. Die öffentliche Veranstaltung steht unter dem Motto der Zusammengehörigkeit und Erinnerung. Organisiert wird sie von der Stadt Solingen, der Jüdischen Gemeinde Bergisches Land und dem Freundeskreis Solingen/Ness Ziona.
Den Auftakt bildet eine Kundgebung vor dem Rathaus, bei der Oberbürgermeister Tim Kurzbach eine Rede halten wird. Darin wird er Solingens klaren Stand gegen Antisemitismus, Rassismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit betonen. Erwartet werden zudem fünf Gäste aus Solingens israelischer Partnerstadt Ness Ziona.
Um 19:00 Uhr folgt im Zentrum für verfolgte Künste ein Vortrag über die Gründung des Staates Israel, der die Eröffnung der Ausstellung 1948 einleitet. Musikalisch begleitet wird die Veranstaltung von der Geigerin Franca Lippert.
Teilnehmende sind aufgefordert, als Zeichen der Verbundenheit mit jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürgern eine Kippa zu tragen. Die Geste soll eine sichtbare Solidarität und gemeinsame Werte zum Ausdruck bringen.
Der Kippa-Tag vereint lokale Verantwortungsträger, internationale Gäste und die Bevölkerung im Einsatz gegen Diskriminierung. Mit Reden, Musik und Bildungsangeboten wird ein bedeutender Tag für die Gemeinschaft begangen. Ausstellung und Vortrag bleiben im Anschluss an die Feierlichkeiten für Besucher geöffnet.
