Josh Sawyer träumt von einem spirituellen Darklands-Nachfolger – aber nur mit dem perfekten Team
Klemens GorlitzJosh Sawyer träumt von einem spirituellen Darklands-Nachfolger – aber nur mit dem perfekten Team
Josh Sawyer, Design Director bei Obsidian Entertainment, hat sein Interesse bekundet, einen „spirituellen Nachfolger“ für Darklands zu schaffen. Das historische Fantasy-Rollenspiel von 1992, das im Deutschland des 15. Jahrhunderts spielt, ist für seinen Realismusgrad berühmt. Sawyer äußerte sich kürzlich in einem Podcast begeistert über das Spiel.
Sawyer blickt auf eine lange Karriere in der Spieleentwicklung zurück. Er arbeitete an Titeln wie Fallout: New Vegas, Pillars of Eternity und Pentiment – Projekte, die von postapokalyptischen Szenarien bis zu historischen Erzählungen reichen.
Viele seiner kreativen Ziele hat er bereits verwirklicht, darunter ein D&D-Spiel und ein historisch geprägter Titel. Dennoch bleibt Darklands eine zentrale Inspirationsquelle für ihn. Besonders der Ansatz des Spiels beim Rüstungsdesign hat seine eigene Arbeit geprägt.
Trotz seiner Begeisterung für die Idee geht es Sawyer bei seinem Traumprojekt nicht allein um das Spiel selbst. Für ihn steht das Team, mit dem er zusammenarbeitet, im Vordergrund – noch vor dem Inhalt. Er würde sich sofort an ein Darklands-ähnliches Projekt machen, wenn das richtige Team und die passende Gelegenheit kämen.
Sawyers Faszination für Darklands unterstreicht den anhaltenden Einfluss des Spiels auf das Game-Design. Seine Betonung von Teamarbeit statt Inhalt prägt seine Vision für zukünftige Projekte. Ob es tatsächlich zu einem spirituellen Nachfolger kommt, hängt von den richtigen Rahmenbedingungen ab.
