Sechs neue Fußballlegenden in die deutsche Hall of Fame aufgenommen
Sechs Fußballlegenden sind in die Hall of Fame des deutschen Fußballs aufgenommen worden. Bei der feierlichen Zeremonie wurden Bastian Schweinsteiger, Horst Hrubesch, Otto Rehhagel, Jupp Heynckes, Guido Buchwald und der verstorbene Bert Trautmann geehrt. Ihre Erfolge reichen von Weltmeistertiteln über historische Vereinserfolge bis hin zu bewegenden persönlichen Schicksalen.
Die Veranstaltung würdigte einige der prägendsten Persönlichkeiten der deutschen Fußballgeschichte. Dazu zählte Otto Rehhagel, der als Architekt des überraschenden EM-Triumphes Griechenlands 2004 in die Annalen einging. Auch Guido Buchwald, ein Schlüsselfigur in der Verteidigung der westdeutschen Weltmeistermannschaft von 1990, wurde gefeiert.
Jupp Heynckes erhielt die Auszeichnung für seine außergewöhnliche Karriere, darunter den beispiellosen Triple-Sieg mit dem FC Bayern München 2013. Bastian Schweinsteiger, bekannt für seine Führungsstärke und sein Können, zeigte sich sichtbar gerührt bei der Entgegennahme der Ehre. Später lobte Philipp Lahm Schweinsteigers Durchhaltevermögen, insbesondere während des WM-Finales 2014.
Horst Hrubesch brachte mit humorvollen Worten Lockerheit in die Runde, scherzte über den Titel „Legende“ und äußerte die Hoffnung, noch einige Jahre zu leben. Der verstorbene Bert Trautmann, einst Kriegsgefangener, wurde für seinen außergewöhnlichen Werdegang gewürdigt – vom Lagerinsassen zum Manchester-City-Ikone – eine Geschichte der Versöhnung und sportlichen Größe.
Mit den sechs Neuzugängen umfasst die Hall of Fame nun 53 Männer und Frauen, die den deutschen Fußball geprägt haben.
Die Aufnahmeszeremonie stand im Zeichen von Triumphen, Beharrlichkeit und historischen Momenten. Jeder Geehrte hinterlässt ein bleibendes Vermächtnis – vom WM-Ruhm über Vereinserfolge bis hin zu persönlicher Läuterung. Ihre Leistungen werden nun für immer unter den Großen des deutschen Fußballs verewigt.






