Rommerskirchen strebt nach Fairtrade-Zertifizierung mit gemeinsamer Initiative
Luitgard RitterRommerskirchen strebt nach Fairtrade-Zertifizierung mit gemeinsamer Initiative
Rommerskirchen auf dem Weg zum Fairtrade-Kreis
Rommerskirchen unternimmt Schritte, um sich als Fairtrade-Kreis zertifizieren zu lassen. Lokale Schulen, Kindergärten und das Rathaus setzen bereits fair gehandelte Produkte ein und werben für sie. Bei einer kürzlichen Veranstaltung wurden die laufenden Bemühungen vorgestellt, den fairen Handel in der gesamten Region weiter auszubauen.
Auf einem jüngsten Treffen skizzierte Aileen Wichmann zentrale Elemente der Nachhaltigkeitsstrategie. Im Fokus standen dabei die Themen „Globale Verantwortung und Eine Welt“ sowie „Nachhaltige Verwaltung". Zudem berichteten zertifizierte Schulen über ihre Aktivitäten im Bereich fairer Handel.
So haben Schülerinnen und Schüler des Albert-Einstein-Gymnasiums in Kaarst die Herkunft fair gehandelter Orangen nachverfolgt. Die Kita Pusteblume in Rommerskirchen gestaltete mit Kindern gemeinsam Taschen aus fair produzierter Baumwolle. An der Gesamtschule Jüchen sollen bald fair gehandelte Snacks in einem Automaten erhältlich sein.
Das Rommerskirchener Rathaus bezieht bereits fair gehandelte Produkte. Ein Informationsangebot im kommenden Jahr wird weitere Schulen dabei unterstützen, den Status einer Fairtrade-School zu erlangen. Benjamin Josephs bestätigte, dass die Unterstützung für Kindergärten und Schulen im Rhein-Kreis Neuss fortgesetzt wird, die sich um die Auszeichnungen Faire Kita und Fairtrade-School bewerben. Auch die regelmäßigen Vernetzungstreffen für faire Kindergärten werden weitergeführt.
Die Initiative für fairen Handel in Rommerskirchen verbindet Schulen, Kommunalverwaltung und lokale Gruppen. Mit geplanten Veranstaltungen und bestehenden Projekten arbeitet der Kreis systematisch auf die offizielle Anerkennung als Fairtrade-Kreis hin. Die Rückendeckung durch lokale Verantwortungsträger sichert die weitere Entwicklung der Bemühungen im kommenden Jahr.






