08 May 2026, 12:01

Scharfe Munition im Handgepäck: US-Reisender am Flughafen Köln/Bonn gestoppt

Rote Munitionsschachtel mit Text auf einem Tisch, zwei lose Patronen daneben.

Scharfe Munition im Handgepäck: US-Reisender am Flughafen Köln/Bonn gestoppt

65-jähriger US-Reisender am Flughafen Köln/Bonn mit scharfer Munition im Handgepäck gestoppt

Ein 65-jähriger US-Amerikaner wurde am Flughafen Köln/Bonn von der Sicherheitskontrolle angehalten, nachdem in seinem Handgepäck eine scharfe 9-mm-Patrone entdeckt worden war. Der Vorfall ereignete sich, als der Mann versuchte, in den Sicherheitsbereich zu gelangen. Die Behörden bestätigten später, dass es sich um funktionsfähige Munition handelte.

Das Sicherheitspersonal fand die Patrone bei einer Routinekontrolle des Handgepäcks. Auf Nachfrage gab der Mann an, Hobby-Schütze zu sein, konnte jedoch nicht erklären, wie die Patrone in sein Gepäck gelangt war. Die Entdeckung löste umgehend Ermittlungen der Bundespolizei aus.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Gegen den Reisenden wurde ein Verfahren nach dem Waffengesetz und dem Luftsicherheitsgesetz eingeleitet. Um eine Ingewahrsamnahme zu vermeiden, hinterlegte er eine Sicherheitsleistung in Höhe von 500 Euro und durfte anschließend seinen Flug nach Palma de Mallorca antreten. Die Bundespolizei betonte, dass das Mitführen verbotener Gegenstände in Sicherheitsbereiche von Flughäfen schwerwiegende rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könne.

Die Behörden erinnerten Passagiere daran, vor dem Flug ihr Gepäck gründlich zu überprüfen. Eine vollständige Liste der verbotenen Gegenstände ist auf der Website der Bundespolizei unter Sicher Reisen – Mit dem Flugzeug abrufbar.

Der Fall unterstreicht die strenge Durchsetzung der Sicherheitsvorschriften im Luftverkehr. Reisende werden dringend aufgefordert, ihre Gepäckinhalte vor der Abfahrt zum Flughafen sorgfältig zu prüfen. Weitere Informationen gibt es unter www.bundespolizei.de.

Quelle