RB Leipzigs Poker um Rocco Reitz: Warum Gladbachs Abstiegskampf den Transfer beschleunigen könnte
Luitgard RitterRB Leipzigs Poker um Rocco Reitz: Warum Gladbachs Abstiegskampf den Transfer beschleunigen könnte
RB Leipzig zeigt seit Langem Interesse an Rocco Reitz von Borussia Mönchengladbach. Die Zukunft des 19-jährigen Mittelfeldspielers bleibt jedoch ungewiss, während sein Verein einen harten Abstiegskampf führt. Obwohl eine Ausstiegsklausel in Höhe von 25 Millionen Euro festgeschrieben ist, stocken die Verhandlungen an der Höhe der Ablösesumme.
Reitz' aktueller Vertrag bei den Fohlen läuft noch bis Juni 2028 und enthält die genannte Klausel. Leipzig hält den Betrag jedoch für überzogen und drängt auf eine deutliche Reduzierung. Die Weigerung, die volle Summe zu zahlen, bremst die Gespräche spürbar aus.
Gladbach, das nur einen Punkt über dem Relegationsplatz steht, könnte unter finanziellen Druck geraten, den Spieler abzugeben. Sportdirektor Rouven Schröder hat Gespräche nicht ausgeschlossen und lässt damit eine mögliche Lösung offen. Allerdings war Reitz' sportlicher Einfluss in dieser Saison begrenzt: In 27 Einsätzen steuerte er lediglich zwei Vorlagen bei.
Trotz der bescheidenen Statistiken spiegelt Leipzigs Werben um den jungen Talentträger dessen langfristiges Potenzial wider. Ursprünglich wurde Reitz' Marktwert auf 25 Millionen Euro taxiert, doch seine jüngsten Leistungen könnten Gladbachs Verhandlungsposition schwächen.
Ein Transfer bleibt denkbar, sollte Leipzig eine niedrigere Ablöse durchsetzen. Die prekäre Tabellensituation der Fohlen könnte eine Entscheidung noch vor Schließung des Transferfensters erzwingen. Fürs Erste hängt Reitz' Zukunft zwischen den finanziellen Zwängen seines Vereins und Leipzigs Budgetgrenzen in der Schwebe.