17 March 2026, 22:01

Post-Ost-Gemeinschaften fordern bessere Anerkennung und stärkere Netzwerke in Deutschland

Ein gerahmtes Deutschland-Karte mit der überschrift "So Steht der Krieg an der Ost-U".

Post-Ost-Gemeinschaften fordern bessere Anerkennung und stärkere Netzwerke in Deutschland

Vom 6. bis 8. August fand in Deutschland ein dreitägiges Treffen von Post-Ost-Gemeinschaften statt. Organisiert wurde die Veranstaltung von der BUNT-Stiftung und markierte den Start des neuen Projekts p(ost) berlin, das vom Bundesprogramm Demokratie lebt! gefördert wird. Im Mittelpunkt stand der Austausch über gemeinsame Identitäten und die Stärkung des Dialogs zwischen Migrantinnen und Migranten aus ehemaligen Ostblockstaaten.

Die Konferenz widmete sich vor allem persönlichen Verbindungen und den Herausforderungen, mit denen Menschen ost- und mitteleuropäischer Herkunft in Deutschland konfrontiert sind. Ein zentrales Thema war die schwierige Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse – insbesondere für Lehrkräfte und andere Fachkräfte.

An den Diskussionen beteiligten sich mehrere Organisationen. Der Verband JunOst – Kinder- und Jugendverein unterstützt junge Menschen mit russischsprachigem Hintergrund. Nash Berlin vernetzt ukrainische Künstlerinnen und Künstler und arbeitet mit dem Mriya-Verein zusammen, um Hilfsgüter in die Ukraine zu liefern. In Sachsen-Anhalt hilft der Frauenpower – Verein zur Integration ukrainischer Frauen Geflüchteten bei der Eingliederung in die deutsche Gesellschaft.

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Die Deutsch-Kasachische Gesellschaft e.V. fördert seit 1997 den kulturellen Austausch zwischen Kasachstan und Deutschland. BUNT selbst bietet Sprach- und Kulturkurse an, mit einem Schwerpunkt auf Frauen, Kindern und Familien. Wladimir Weinberg, Geschäftsführer des Bundesverbands russischsprachiger Eltern, hielt zudem einen Vortrag über den Aufbau widerstandsfähiger Gemeinschaften.

Die Veranstaltung unterstrich die laufenden Bemühungen, die Integration und Repräsentation von Migrantinnen und Migranten aus ehemaligen Ostblockländern zu verbessern. Zwar gibt es keine genauen Zahlen zu dieser Gruppe, doch wurde deutlich, wie dringend bessere Anerkennung von Qualifikationen und stärkere Gemeinschaftsnetzwerke sind. Die Organisatorinnen und Organisatoren planen, die Arbeit des Projekts in den kommenden Monaten fortzusetzen.

Quelle