Overath sagt Weihnachtsmarkt wegen hoher Sicherheitskosten ab
Weihnachtsmarkt in Overath abgesagt: Hohe Sicherheitskosten als Grund
Der diesjährige Weihnachtsmarkt in Overath (Nordrhein-Westfalen) fällt aus. Die Veranstalter machen die stark gestiegenen Kosten für Terrorabwehrmaßnahmen verantwortlich, die sie nicht mehr tragen können. Trotz monatelanger Verhandlungen konnte keine finanzielle Lösung gefunden werden, um das Fest zu retten.
Der Marketingverein OVplus hatte über ein Jahr lang mit der Stadtverwaltung verhandelt. Die Organisatoren baten den Stadtrat um Unterstützung bei den Ausgaben für Absperrungen und Sicherheitskräfte – doch der Antrag wurde abgelehnt.
Bereits im Frühjahr hatten die Veranstalter 7.000 Euro für die Sicherheit beim Frühlingsfest aufbringen müssen. Dadurch blieben keine Mittel mehr für den Weihnachtsmarkt übrig. Ohne zusätzliche Hilfe blieb ihnen nichts anderes übrig, als die Absage zu verkünden.
Nun wachsen die Sorgen um die Zukunft weiterer lokaler Veranstaltungen. Sollten die Kosten hoch bleiben und keine Finanzierung vereinbart werden, könnten auch Feste wie das Stadtfest in Gefahr sein.
Ein letzter Kompromiss mit der Stadtspitze könnte den Weihnachtsmarkt noch retten – doch die Zeit wird knapp. Ohne Änderungen riskiert Overath, weitere traditionelle Feiern zu verlieren. Ob es dazu kommt, hängt davon ab, ob sich beide Seiten auf eine Lösung für die Sicherheitsfinanzierung einigen können.






