03 April 2026, 08:01

Online-Betrug in Lüdenscheid: MiniDisc-Kauf und Sextortion erschüttern Opfer

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon an einem Rednerpult, wahrscheinlich zur Genehmigung eines Gesetzes durch die Regierung.

Online-Betrug in Lüdenscheid: MiniDisc-Kauf und Sextortion erschüttern Opfer

59-Jähriger aus Lüdenscheid fällt auf Online-Betrug beim Kauf eines MiniDisc-Rekorders herein

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Ein 59-jähriger Mann aus Lüdenscheid ist beim Versuch, einen gebrauchten MiniDisc-Rekorder zu erwerben, Opfer eines Internetbetrugs geworden. Nach einer Überweisung per PayPal stellte er fest, dass das Konto des Verkäufers gesperrt war – und bemerkte, dass er hereingelegt worden war. Unterdessen meldete ein weiterer Einwohner einen Fall von Sextortion, nachdem er mit intimen Fotos erpresst worden war.

Beim ersten Vorfall hatte der Mann aus Lüdenscheid versucht, über einen Online-Marktplatz einen MiniDisc-Rekorder zu kaufen. Er überwies das Geld über die PayPal-Option "Freunde und Familie" – nur um wenig später festzustellen, dass das Konto des Verkäufers eingeschränkt war. Das Geld war verloren, die Ware nie eingetroffen.

In einem separaten Fall schickte ein weiterer Lüdenscheider Bewohner intime Fotos an eine Person, die er online kennengelernt hatte. Der Empfänger forderte daraufhin Geld und drohte damit, die Bilder zu verbreiten. Das Opfer zahlte zunächst, erstattete jedoch später Strafanzeige, als weitere Forderungen gestellt wurden. Die Polizei ermittelt nun wegen Erpressung.

Die Behörden warnten nach diesen Vorfällen eindringlich vor den Gefahren im Netz. Sie raten davon ab, private Fotos zu versenden oder Freundschaftsanfragen von unbekannten Personen in sozialen Medien anzunehmen. Bei Online-Käufen empfehlen sie, sich persönlich zu treffen oder die offiziellen Zahlungsdienste der Plattform zu nutzen. Von der PayPal-Option "Freunde und Familie" wird abgeraten, da sie keinen Käuferschutz bietet.

Beide Fälle werden weiterhin von der örtlichen Polizei untersucht. Während das Betrugsopfer durch eine unsichere Zahlungsmethode Geld verlor, führte der Sextortion-Fall zu einer Strafanzeige. Die Behörden mahnen weiterhin zur Vorsicht im Umgang mit Fremden im Internet – sei es bei finanziellen Transaktionen oder persönlichen Kontakten.

Quelle