18 March 2026, 18:01

Neuer Polizeilicher Beirat in Wuppertal stärkt Bürgerbeteiligung und lokale Sicherheit

Polizisten in schwarzen Uniformen und Masken stehen vor einer Menge während einer Demonstration, mit einer Brücke und einem Gebäude im Hintergrund.

Neuer Polizeilicher Beirat in Wuppertal stärkt Bürgerbeteiligung und lokale Sicherheit

Am 17. März 2026 trat der neu gegründete Polizeiliche Beirat der Kreispolizeibehörde Wuppertal zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Das Gremium soll als Bindglied zwischen Polizei, Kommunalpolitik und Bürgerschaft fungieren. Zu seinen Aufgaben gehört es, in kommunalen Angelegenheiten zu beraten und die Zusammenarbeit zwischen diesen Gruppen zu stärken.

Der Beirat setzt sich aus elf Mitgliedern zusammen, die von den Stadträten Wuppertals, Remscheids und Solingens benannt wurden. Zum ersten Vorsitzenden wurde Hans-Hermann Lücke aus Wuppertal gewählt. Die Gruppe berät die Polizeipäsidentin in lokalen Belangen und sorgt dafür, dass die Anliegen der Bürgerinnen und Bürger Gehör finden.

Wichtige Entscheidungen – etwa zur Einrichtung sozialer Dienste, zur Infrastrukturplanung oder zur Eröffnung und Schließung von Polizeidienststellen – müssen künftig den Beirat einbeziehen. Sein übergeordnetes Ziel ist es, Vertrauen aufzubauen, die Polizeiarbeit zu unterstützen und Anregungen aus der Bevölkerung weiterzugeben.

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Das Modell orientiert sich an einer Initiative, die Nordrhein-Westfalen bereits 2020 einführte. Seither haben zehn weitere Bundesländer, darunter Bayern, Baden-Württemberg und Niedersachsen, ähnliche Beratungsgremien eingerichtet.

Die Gründung des Beirats markiert einen offiziellen Schritt zur stärkeren Verzahnung von Polizeiarbeit und Bürgerbeteiligung. Künftig wird er bei grundlegenden Entscheidungen zur lokalen Sicherheitspolitik eine verbindliche Rolle spielen. Die erste Sitzung legte den Grundstein für eine kontinuierliche Zusammenarbeit zwischen Behörden und Bevölkerung.

Quelle