08 May 2026, 00:05

Neue Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen zeigt, die Familien monatlich Hunderte von Dollar kosten können.

Neue Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen

Neuer E-Mail-Betrug zielt auf Einwohner von Solingen ab – Betrüger geben sich als Bundeszentralamt für Steuern aus

Ein neuer E-Mail-Betrug richtet sich derzeit an Bewohner von Solingen, bei dem Kriminelle sich als Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) ausgeben. In den gefälschten Nachrichten wird den Empfängern vorgegaukelt, sie hätten Anspruch auf eine Steuererstattung in Höhe von 1.368 Euro für das Steuerjahr 2024. Die Behörden warnen die Bevölkerung, wachsam zu bleiben und nicht auf die Masche hereinzufallen.

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Die betrügerischen E-Mails fordern die Opfer auf, ihre Bankdaten über einen eingebetteten Button zu bestätigen. Um Druck auszuüben, wird behauptet, das Angebot auf Rückerstattung verfälle innerhalb von 72 Stunden. IT-Sicherheitsexperten weisen darauf hin, dass solche Zeitvorgaben ein typisches Mittel von Cyberkriminellen sind, um Opfer zu schnellem Handeln zu drängen.

Das Bundeszentralamt für Steuern stellt klar, dass es niemals steuerliche Angelegenheiten per E-Mail abwickelt und auch niemals Bankdaten von Steuerzahlern anfordert. Wer eine unerwartete Rückerstattungsbenachrichtigung erhält, sollte diese mit großer Skepsis betrachten.

Falls eine E-Mail zweifelhaft erscheint, ist der beste Schritt, sie sofort zu löschen. Zudem wird empfohlen, den Spam-Ordner nach ähnlichen Nachrichten zu durchsuchen. Zur Überprüfung sollten Betroffene ausschließlich ihr zuständiges Finanzamt oder die offizielle Steuerbehörde kontaktieren – ohne auf Links zu klicken oder persönliche Daten preiszugeben.

Der Betrug basiert auf gefälschten Erstattungsansprüchen und überstürzten Aufforderungen zur Herausgabe von Bankdaten. Die Behörden raten zur Vorsicht, insbesondere bei unaufgeforderten Steuer-E-Mails. Wer sich über die Echtheit einer Nachricht unsicher ist, sollte diese vor einer Reaktion über die offiziellen Kanäle verifizieren.

Quelle