NATO erhält Westfälischen Friedenspreis 2026 für ihr Engagement in Europa
Tassilo HeßWestfälischer Friedenspreis 2026 geht an NATO - NATO erhält Westfälischen Friedenspreis 2026 für ihr Engagement in Europa
NATO erhält den Internationalen Westfälischen Friedenspreis 2026
Das Militärbündnis wird für sein langjähriges Engagement zur Wahrung von Frieden und Stabilität in Europa ausgezeichnet. Die offizielle Verleihung findet in einer Feierstunde im Historischen Rathaus von Münster statt.
Die Jury würdigte insbesondere NATOs Rolle bei der Unterstützung der Ukraine sowie seine fortlaufenden Friedenssicherungsmissionen im Kosovo. Seit 2020 führt das Bündnis dort die KFOR-Mission fort, an der rund 600 US-Soldatinnen und -Soldaten beteiligt sind, um die Stabilität für alle vor Ort lebenden Gemeinschaften zu bewahren. Der Preis anerkennt zudem NATOs Fähigkeit, militärische Stärke mit einem klaren Bekenntnis zum Frieden zu verbinden.
Unter Generalsekretär Mark Rutte, der 2024 sein Amt antrat, hat die Organisation ihre Einheit und ihr Engagement für Stabilität weiter gestärkt. Die Jury betonte, dass NATOs Verlässlichkeit und partnerschaftliche Zusammenarbeit entscheidend für den Aufbau eines dauerhaften Friedens seien.
Der Internationale Westfälische Friedenspreis wird seit 1998 alle zwei Jahre verliehen. Neben der NATO wird 2026 auch das Jugendnetzwerk socioMovens geehrt, das seit 2013 Projektwochen für junge Menschen in Mittel- und Osteuropa organisiert.
Mark Rutte wird die Auszeichnung im Namen der NATO bei der bevorstehenden Zeremonie entgegennehmen. Der Preis würdigt die anhaltenden Beiträge des Bündnisses zur Friedenssicherung – von der Krisenbewältigung bis hin zu langfristigen Stabilisierungsmaßnahmen. Gleichzeitig unterstreicht er die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit für die Aufrechterhaltung der Sicherheit.






