"Narri Narro!" oder "Helau!" – diese Faschingsrufe prägten 2025 die Karnevalshochburgen
Luitgard Ritter"Narri Narro!" oder "Helau!" – diese Faschingsrufe prägten 2025 die Karnevalshochburgen
Faschingszeit bringt bunte Traditionen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz
Jede Stadt und jeder Verein hat seine eigenen, einzigartigen Rufe – von "Narri Narro!" bis "Helau!" Doch alle lokalen Grüße zu sammeln, ist keine einfache Aufgabe: Viele sind außerhalb ihrer Gemeinden kaum dokumentiert.
Das SWR-Morgenshow-Team überlegte sogar, einen einheitlichen Faschingsruf für die gesamte Region einzuführen. Angesichts der vielen Varianten erwies sich die Suche nach einem passenden Spruch für alle jedoch als schwierig.
Ein kürzlich erschienener Artikel stellte zehn bekannte Faschingsrufe aus dem SWR-Sendegebiet vor. Dazu gehören Klassiker wie "Alla Hopp!" und "Narri Narro!" sowie weniger geläufige Grüße wie "Hondr's gsea – d'r Schalk isch's gwea", den die Narrenzunft Schalk von Staig verwendet. Weitere Beispiele stammen von örtlichen Faschingsvereinen in Städten wie Rottweil, Überlingen und Offenburg.
Der Beitrag erläuterte zudem die Kostümregeln und erklärte, was Feiernde tragen dürfen – und was nicht. Um die Vorbereitungen zu erleichtern, teilte das SWR-Redaktionsteam eigene Kostümideen für die diesjährigen Festlichkeiten.
Angesichts unzähliger regionaler Gilden und Bräuche räumte der Artikel Lücken in der Liste ein. Leserinnen und Leser wurden aufgefordert, in den Kommentaren ihre lokalen Rufe zu ergänzen. Das SWR-Team hofft, mit Hilfe der Öffentlichkeit eine vollständigere Sammlung zusammenzutragen.
Die Vielfalt der Faschingsrufe spiegelt den Reichtum der Traditionen im SWR-Gebiet wider. Ohne die Mitwirkung der Leserschaft drohen viele lokale Grüße außerhalb ihrer Gemeinden in Vergessenheit zu geraten. Nun setzt das Redaktionsteam auf öffentliche Unterstützung, um sie vor der nächsten Saison zu dokumentieren.






