Münsters Straßenmagazin Draußen kämpft ums Überleben – Spenden dringend gesucht
Tassilo HeßMünsters Straßenmagazin Draußen kämpft ums Überleben – Spenden dringend gesucht
Münsters Straßenmagazin Draußen steckt in schweren finanziellen Schwierigkeiten. Die gemeinnützige Publikation, die obdachlosen und arbeitslosen Verkäufer:innen eine Einnahmequelle bietet, kämpft mit steigenden Kosten, während Spenden und Verkaufserlöse zurückgehen. Ohne zusätzliche finanzielle Unterstützung bleibt die Zukunft des Magazins ungewiss.
Draußen ist ein monatlich erscheinendes Magazin, das sich mit sozialen und politischen Themen beschäftigt. Für 2,80 Euro pro Exemplar ermöglicht es etwa 70 Verkäufer:innen, durch den Verkauf und Trinkgelder ein stabiles Einkommen zu erzielen. Rund 8.000 Exemplare werden jeden Monat gedruckt – doch gestiegene Produktionskosten und sinkende Einnahmen machen den Betrieb zunehmend unrentabel.
Babsi Vahle, Geschäftsführerin und alleinige Redakteurin, leitet ein kleines Team aus vier Teilzeitmitarbeiter:innen. Nun bitten sie um Geldspenden, Sachleistungen und ehrenamtliche Unterstützung, um das Magazin am Laufen zu halten. Ähnliche Projekte wie das niedersächsische Straßenmagazin Asphalt zeigen, dass das Modell mit ausreichender Förderung seit Jahrzehnten erfolgreich ist.
Trotz der Herausforderungen gibt das Draußen-Team nicht auf. Ihr letzter Hilfsaufruf wurde am 4. November 2025 um 16:16 Uhr aktualisiert.
Die finanziellen Probleme bedrohen die Existenz des Magazins und damit die Lebensgrundlage der Verkäufer:innen. Ohne mehr Spenden oder freiwillige Helfer:innen könnte Draußen gezwungen sein, sein Angebot einzuschränken oder sogar ganz einzustellen. Das Team kämpft weiter – doch sein Überleben hängt nun von der unmittelbaren Unterstützung der Gemeinschaft ab.






