19 March 2026, 12:01

Moers' Bürgermeisterin übernimmt Schirmherrschaft für jüdisches Erbe und gegen Antisemitismus

Schwarzes und weißes Foto einer jüdischen Synagoge in New York City mit Treppe, Geländern, Säulen, einer Tür und einer Wand.

Moers' Bürgermeisterin übernimmt Schirmherrschaft für jüdisches Erbe und gegen Antisemitismus

Bürgermeisterin Julia Zupancic hat die Schirmherrschaft über die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Moers übernommen. Die Bekanntgabe erfolgte während eines Treffens mit Vorstandsmitgliedern der Gesellschaft. Ihr Engagement gilt vor allem der Bewahrung der jüdischen Geschichte der Stadt sowie der Bekämpfung von Antisemitismus.

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Die Gesellschaft stellte zudem eine neue Broschüre mit dem Titel "Spuren jüdischen Lebens" vor, die die wenigen verbliebenen Zeugnisse jüdischen Erbes in Moers dokumentiert. Die Publikation ist ab sofort für drei Euro in städtischen Einrichtungen erhältlich.

Das Treffen markierte den offiziellen Beginn von Zupancics Schirmherrschaft. Sie betonte ihren Einsatz dafür, das Gedenken an das jüdische Leben in Moers wachzuhalten. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit liege auf der Bekämpfung von Antisemitismus.

Die Gesellschaft pflegt seit Langem enge bundesweite Kontakte, die in der Vergangenheit dazu beitrugen, die renommierte Buber-Rosenzweig-Medaille in die Stadt zu holen. Seit 2012 wurde die Auszeichnung jedoch an keine deutsche Kommune mehr vergeben. Die Jugendarbeit bleibt ein zentraler Bestandteil der Gesellschaft, mit laufenden Projekten an örtlichen Schulen.

Die neu erschienene Broschüre "Spuren jüdischen Lebens" widmet sich den verblassenden Relikten jüdischer Geschichte in Moers. Sie kann für drei Euro in verschiedenen öffentlichen Gebäuden der Stadt erworben werden.

Die Publikation der Gesellschaft bietet eine greifbare Dokumentation der jüdischen Vergangenheit Moers'. Mit Zupancics Schirmherrschaft werden die Bemühungen zur Bekämpfung von Antisemitismus und zur Aufklärung jüngerer Generationen fortgesetzt. Die Broschüre steht den Bürgerinnen und Bürgern über lokale Einrichtungen zur Verfügung.

Quelle