Märkischer Kreis behält sechs Polizeibeamte nach Brücken-Wiedereröffnung
Klemens GorlitzMärkischer Kreis behält sechs Polizeibeamte nach Brücken-Wiedereröffnung
Polizei im Märkischen Kreis behält sechs zusätzliche Beamte nach Wiedereröffnung der Rahmedetalbrücke
Sechs der zusätzlich eingesetzten Polizeikräfte bleiben auch nach der Wiedereröffnung der Rahmedetalbrücke im Märkischen Kreis im Dienst. Die Stellen waren ursprünglich geschaffen worden, um den Verkehr während der Brückensperrung zu regeln. Die Entscheidung folgt einer arbeitsbelastungsbedingten Aufstockung, die das Innenministerium bereits im September vergangenen Jahres genehmigt hatte.
Im September 2023 hatte das nordrhein-westfälische Innenministerium zusätzliche Polizeikräfte bewilligt, um den steigenden operativen und verkehrsbedingten Anforderungen im Raum Lüdenscheid gerecht zu werden. Vierzehn Beamte waren vorübergehend in den Märkischen Kreis abgestellt worden, um die Folgen der Sperrung der Rahmedetalbrücke zu bewältigen. Nun werden sechs dieser Kräfte dauerhaft übernommen – mit Schwerpunkt auf der Verkehrskontrolle.
Die Brückensperrung hatte den Autobahnverkehr auf kleinere Straßen umgelenkt, was zu schweren Schäden im untergeordneten Straßennetz führte. Von den Verzögerungen genervte Autofahrer nahmen zunehmend illegale Abkürzungen oder überschritten die Geschwindigkeitsbegrenzungen, um Zeit zu sparen – mit entsprechenden Risiken für die Verkehrssicherheit. Landrat Ralf Schwarzkopf und der Leitende Verkehrsdirektor Guido Bloch warnen vor weiteren Belastungen im kommenden Jahr: 2025 sind acht Vollsperrungen wichtiger Straßenabschnitte im Kreisgebiet geplant.
Die sechs dauerhaft eingesetzten Beamten sollen die Verkehrskontrollen verstärken, während die Region weiterhin mit infrastrukturellen Herausforderungen kämpft. Ihre feste Zuweisung erfolgt vor dem Hintergrund mehrerer geplanter Baustellen im Jahr 2025. Die Behörden wollen so die Risiken durch Umleitungsverkehr und rücksichtsloses Fahrverhalten eindämmen.






