16 April 2026, 20:02

Lünen leuchtet orange: Ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen am 25. November

Logo für das Büro gegen Gewalt an Frauen mit fettem schwarzem Text und einer Gruppe verschiedener Menschen, die in einem Kreis mit verschränkten Armen stehen, vor einem hellgelben Sonnenhintergrund.

Lünen leuchtet orange: Ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen am 25. November

Lünen bereitet sich auf die globale Orange the World-Kampagne am 25. November vor, dem Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen. In diesem Jahr ruft die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Heike Tatsch, die Bürgerinnen und Bürger auf, sich zu beteiligen – indem sie ihre Häuser, Geschäfte und öffentlichen Räume in Orange erleuchten, als Zeichen der Solidarität gegen geschlechtsspezifische Gewalt.

Die Kampagne lenkt den Blick auf eine erschreckende Realität: In Deutschland erlebt alle drei Minuten eine Frau oder ein Mädchen häusliche Gewalt. Fast täglich wird eine Frau von ihrem aktuellen oder ehemaligen Partner getötet. Lünen unterstützt Orange the World bereits seit 2020; in den vergangenen Jahren wurden unter anderem das Rathaus, das Heinz-Hilpert-Theater und das Colani-UFO in Orange illuminiert.

Die Teilnahme ist einfach. Bürgerinnen und Bürger können orangefarbene Gelfolien, LED-Lampen oder andere Lichtquellen nutzen, um ihre Räume in Orange zu tauchen. Wer mitmacht, wird gebeten, sich bei Heike Tatsch zu melden, die eine Fototour zu den erleuchteten Orten plant. Ihre Kontaktdaten lauten: hkttsch04lnnd oder 49 2306 104-1350.

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Ziel der Initiative ist es, Aufmerksamkeit zu schaffen und ein gemeinsames Zeichen gegen Gewalt an Frauen zu setzen. Schon kleine Gesten – wie ein erleuchtetes Fenster oder eine beleuchtete Ladenfront – tragen zur Sichtbarkeit der Kampagne bei.

Am 25. November wird Lünen im orangefarbenen Licht erstrahlen und sich damit einer weltweiten Bewegung anschließen. Durch die Illumination von Gebäuden und öffentlichen Plätzen sendet die Stadt ein klares Signal gegen geschlechtsspezifische Gewalt. Die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger wird helfen, die Wirkung der Kampagne vor Ort und darüber hinaus zu verstärken.

Quelle