Leverkusens Champions-League-Herausforderung gegen PSG zeigt finanzielle Grenzen auf
Klemens GorlitzLeverkusens Champions-League-Herausforderung gegen PSG zeigt finanzielle Grenzen auf
Bayer Leverkusen steht vor einer harten Champions-League-Prüfung gegen den Titelverteidiger Paris Saint-Germain in dieser Woche. Unter dem neuen Trainer Kasper Hjulmand ist die deutsche Mannschaft in Europa noch ungeschlagen. Gleichzeitig räumte der Sportdirektor des Vereins ein, dass finanzielle Grenzen den Transfer deutscher Top-Talente erschweren.
Hjulmand übernahm das Amt bei Leverkusen zu Beginn dieser Saison. Seitdem blieb das Team in fünf Bundesliga-Spielen unbesiegt und holte 13 Punkte. In der Champions League endete bisher beide Partien unentschieden.
Unter dem neuen Coach hat sich der Anteil deutscher Spieler im Kader verringert. Beim Spiel gegen Mainz standen nur zwei Akteure mit ausschließlich deutschem Pass in der Startelf. Vor Hjulmands Amtsantritt war Robert Andrich oft der einzige Deutsche in der Anfangsformation.
Sportdirektor Simon Rolfes erläuterte kürzlich die Transferpolitik des Vereins. Er betonte, dass Leverkusen sich keine deutschen Spieler leisten könne, die den eigenen Qualitätsansprüchen genügen. Die Aussagen unterstreichen die finanzielle Kluft zwischen Bundesliga-Klubs und Europas Top-Teams.
Während die ungeschlagene Serie Leverkusens in Europa anhält, steht nun das Duell mit PSG bevor – eine Bewährungsprobe für Hjulmands Taktik gegen einen der stärksten Kontrahenten des Kontinents. Abseits des Platzes bleiben die Herausforderungen bei der Spielerverpflichtung bestehen, da das Budget die Kaderplanung maßgeblich prägt.






