27 June 2026, 06:01

Lasertechnik revolutioniert Wasserstoffwirtschaft beim 5. LKH2 in Aachen

Laser-Technologien für die Zukunft der Wasserstoffwirtschaft

Lasertechnik revolutioniert Wasserstoffwirtschaft beim 5. LKH2 in Aachen

5. Laser-Kolloquium Wasserstoff 2024 (LKH2) in Aachen: Lasertechnik als Schlüssel für die Wasserstoffwirtschaft

Vom 10. bis 11. September fand in Aachen das 5. Laser-Kolloquium Wasserstoff 2024 (LKH2) statt. Rund 60 Expertinnen und Experten aus Industrie, Wissenschaft und Forschung trafen sich am Fraunhofer-Institut für Lasertechnik (ILT), um über die Rolle der Lasertechnologie in der Brennstoffzellen- und Wasserstoffproduktion zu diskutieren.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Dr. Alexander Olowinsky, Leiter der Abteilung Fügen und Trennen am Fraunhofer ILT. In seiner Begrüßung erläuterte er, wie Lasertechnik die Wasserstoffwirtschaft vorantreibt. Im Rahmen des Kolloquiums wurden in 17 Fachvorträgen aktuelle Entwicklungen in der industriellen Brennstoffzellenfertigung sowie die Integration von Laserverfahren vorgestellt.

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Tobias Keller vom Fraunhofer ILT referierte über die Vorteile der Laserbearbeitung von bipolaren Platten. Besonders Ultrakurzpulslaser (UKP-Laser) standen im Fokus, da sie präzise, komplexe Schnitte mit minimaler Materialschädigung und hoher Wiederholgenauigkeit ermöglichen. Prof. Dr. Eike Hübner vom Fraunhofer-Heinrich-Hertz-Institut (HHI) präsentierte zudem, wie lasergenerierte Nanostrukturen die Oberflächen von Brennstoffzellen optimieren können.

Dr. Dina Barbian vom eco2050-Institut für Nachhaltigkeit betonte in ihrem Beitrag die Bedeutung globaler Zusammenarbeit für eine nachhaltige Wasserstoffproduktion. Die Veranstaltung unterstrich die wachsende Vernetzung zwischen Forschung und Industrie, um Wasserstofftechnologien weiterzuentwickeln.

Das Kolloquium zeigte innovative Laserverfahren für Wasserstoff- und Brennstoffzellensysteme auf. Die Teilnehmenden tauschten sich über praxisnahe Lösungen aus, um Effizienz und Präzision in der Fertigung zu steigern. Die Diskussionen machten deutlich, wie entscheidend kontinuierliche Innovation und Partnerschaften für den Fortschritt in diesem Bereich sind.

Quelle