19 June 2026, 18:00

Junge Freie Wähler unterstützen Bauernproteste in NRW als berechtigten Aufschrei

JUNGE FREIE DEMOKRATEN NRW: "Bäuerinnen und Bauern sind keine Klimakleber!"

Junge Freie Wähler unterstützen Bauernproteste in NRW als berechtigten Aufschrei

Die Jungen Freien Wähler in Nordrhein-Westfalen haben sich öffentlich hinter die jüngsten Bauernproteste gestellt. Der Landesvorsitzende Robert Viebahn argumentiert, dass die Demonstrationen berechtigt seien und keineswegs chaotisch verliefen. Die Gruppe betont, dass Landwirte für ihre Frustrationen Respekt und Verständnis verdienten.

Die Bauern hätten ihre Proteste verantwortungsvoll organisiert, so die Junge Freie Wähler. Sie informierten die Polizei im Voraus und holten die notwendigen Genehmigungen für ihre Kundgebungen ein. Dadurch könnten die Behörden sich auf mögliche Verkehrsbehinderungen durch die Aktionen einstellen.

Viebahn kritisierte die Ampelkoalition scharf, weil sie die anhaltende Agrarkrise nicht wirksam angehe. Er fordert von den Politikern, die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um das Überleben der Landwirte zu sichern. Die Jungen Freien Wähler stellen zudem klar, dass es bei den Protesten um den Erhalt der bäuerlichen Existenzgrundlagen gehe – und nicht um die Erzeugung von Unordnung.

Die Organisation sieht in den Demonstrationen den Ausdruck echter Sorgen und nicht willkürlicher Handlungen. Viebahn plädiert für einen stärkeren Schutz des heimischen Mittelstands, zu dem auch die Landwirte zählten.

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Die Jungen Freien Wähler bewerten die Proteste als legitime Reaktion auf die Herausforderungen, vor denen die Landwirtschaft steht. Sie rufen die politischen Verantwortlichen auf, konkrete Maßnahmen zur Unterstützung des Agrarsektors zu ergreifen. Die Gruppe besteht darauf, dass geplante und friedliche Demonstrationen als Zeichen des Engagements der Bauern für ihre Sache anerkannt werden sollten.

Quelle