29 March 2026, 16:02

Heino unterstützt Feuerwehrmann nach Nationalhymnen-Eklat mit Solidaritätskonzert

Eine Gruppe von Menschen, die auf dem Boden vor einer Menge sitzt, die Fahnen und Plakate hölt, mit einer Person, die in ein Mikrofon spricht, einer Statue und Gebäuden im Hintergrund während einer anti-schwulen Demonstration in Berlin, Deutschland.

Heino unterstützt Feuerwehrmann nach Nationalhymnen-Eklat mit Solidaritätskonzert

Solidaritätskonzert von Heino sorgt für Aufsehen nach Sanktionen gegen Feuerwehrmann wegen umstrittenem Nationalhymnen-Einsatz

Ein Solidaritätskonzert des deutschen Sängers Heino hat für Aufmerksamkeit gesorgt, nachdem ein Feuerwehrmann wegen des Abspielens einer umstrittenen Version der Nationalhymne disziplinarische Konsequenzen hinnehmen musste. Richard Mänder, Feuerwehrmann aus Bad Belzig, wurde nach dem Vorfall von allen Jury-Aufgaben bei einer Feuerwehrmeisterschaft ausgeschlossen. Bei der Veranstaltung zu seiner Unterstützung traten rund 800 Besucher zusammen, um Heinos Auftritt zu feiern.

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Der Streit begann, als Mänder bei der Eröffnung der Meisterschaft die erste Strophe der deutschen Nationalhymne abspielte. Er hatte eine Aufnahme Heinos auf YouTube gefunden und diese ohne Genehmigung verwendet. Der Deutsche Feuerwehrverband entzog Mänder daraufhin seine offiziellen Funktionen und hielt trotz dessen Vorwürfen einer ungerechten Behandlung an der Entscheidung fest.

Heino, bekannt für Hits wie Karamba, Karacho, ein Whisky und Die schwarze Barbara, kritisierte die Entlassung Mänders. Sein Manager, Helmut Werner, betonte jedoch, dass man zwar hinter Mänder stehe, die Verwendung der Hymne beim Wettbewerb aber nicht gutheiße. Das Konzert in Bad Belzig entwickelte sich zu einer Solidaritätskundgebung, an der auch Feuerwehrleute aus Sachsen und Thüringen teilnahmen.

Das Publikum jubelte, als Heino Layla sang – ein Lied, dem bereits Vorwürfe wegen Sexismus gemacht wurden – sowie andere seiner bekannten Stücke. Lars Schieske, AfD-Bundestagsabgeordneter, lobte die Veranstaltung später auf Instagram. Mänder selbst bezeichnete die Sanktionen unterdessen als stigmatisierend, doch zu möglichen Änderungen der Hymnen-Richtlinien gab es bisher keine offiziellen Stellungnahmen.

Das Konzert unterstrich die Spannungen um Mänders Bestrafung und den Einsatz der Hymne. Während Feuerwehrleute und Fans sich solidarisierten, blieb der Feuerwehrverband bei seiner Haltung. Der Vorfall lässt Mänders Zukunft in offiziellen Funktionen ungewiss – Änderungen an den Veranstaltungsregeln wurden bisher nicht angekündigt.

Quelle