19 March 2026, 20:01

Großrazzia auf der A2: Defekte Bremsen, Falschpapiere und verbotene Waffen entdeckt

Papier mit "Brisker & Shellard's Patent Safety Match"-Text auf mehreren angehefteten Zetteln geschrieben.

Großrazzia auf der A2: Defekte Bremsen, Falschpapiere und verbotene Waffen entdeckt

Großrazzia auf der A2 bei Bröninghausen am 17. März 2026

Auf der Autobahn A2 in der Nähe von Bröninghausen fand am 17. März 2026 eine groß angelegte Verkehrsüberprüfung statt. Mehrere Behörden und Polizeieinheiten arbeiteten dabei zusammen, um gewerbliche Fahrzeuge auf Sicherheit, Steuerkonformität und illegale Beschäftigungspraktiken zu kontrollieren. Bei der Aktion wurden zahlreiche Verstöße aufgedeckt, die zu Sanktionen gegen Fahrer und Transportunternehmen führten.

Im Rahmen der Kontrollen wurden Fernbusse, Lkw und deren Fahrer gründlich überprüft. Zwei Busse und ihre Betreiber wurden untersucht, wobei keine Unregelmäßigkeiten festgestellt wurden. Andere Fahrzeuge hielten sich jedoch nicht an die Vorschriften.

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Ein Lkw, der Methanol transportierte, wurde aus dem Verkehr gezogen, nachdem die Prüfer defekte Bremsen feststellten – ein schwerwiegendes Brandrisiko. Zwei Fahrer wurden mit gefälschten Gefahrgutbescheinigungen erwischt, die sofort beschlagnahmt wurden. In beiden Fällen wurden Strafanzeigen erstattet, ebenso gegen einen Fahrer, der ohne gültige Fahrerlaubnis unterwegs war.

Weitere Verstöße betrafen unzureichend gesicherte Ladung, Verstöße gegen die Lenk- und Ruhezeiten sowie Nichteinhaltung der Abfallentsorgungs- und Gefahrgutvorschriften. Bei einem Fahrer wurde ein Elektroschocker gefunden, der wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz beschlagnahmt wurde. Zudem prüften die Behörden mögliche Steuerhinterziehungen und Sozialleistungsbetrug im Zusammenhang mit illegaler Beschäftigung.

Trotz der festgestellten Mängel bestätigten die Behörden, dass es in den letzten Jahren weder in Deutschland noch in Europa flächendeckende verschärfte Kontrollen im gewerblichen Transportwesen aus Sicherheitsgründen gegeben habe.

Die Aktion zeigte, dass es weiterhin Probleme mit der Fahrzeugsicherheit und der Einhaltung von Vorschriften im gewerblichen Verkehr gibt. Die Behörden kündigten an, auch künftig gemeinsame Kontrollen durchzuführen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Einhaltung der Transportgesetze zu gewährleisten. Künftige Überprüfungen werden sich weiterhin auf den Personen- und Güterverkehr konzentrieren.

Quelle