Gewaltsame WM-Feiern am Jahnplatz: Polizei ermittelt gegen Randalierer und Flaschenwerfer
Ibrahim KargeGewaltsame WM-Feiern am Jahnplatz: Polizei ermittelt gegen Randalierer und Flaschenwerfer
Eine Sonderermittlungsgruppe der Polizei untersucht gewalttätige Zwischenfälle am Jahnplatz während der Feiern zur FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Die Beamten arbeiten daran, die Beteiligten zu identifizieren und die begangenen Straftaten aufzuklären. Die Ermittlungen erstrecken sich auch auf benachbarte Seitenstraßen, in denen Feuerwerkskörper gezündet und Flaschen geworfen wurden.
Die Ausschreitungen begannen, als sich eine Gruppe von etwa 70 Personen gewalttätig zeigte. Sie warfen Glasflaschen und ein Fahrrad auf die Einsatzkräfte, nachdem diese mit Pfefferspray zurückgedrängt worden waren. Ein 26-jähriger türkischer Staatsbürger aus Steinhagen muss sich nun wegen des Verdachts der öffentlichen Ordnungswidrigkeit verantworten.
Während der Auseinandersetzung provozierte er einen Polizeihund und wurde gebissen, wobei er leichte Verletzungen erlitt. Die Ermittler werten derzeit Handyvideos aus, um Täter bestimmten Straftaten zuzuordnen. Die Sonderkommission hat die Bevölkerung aufgefordert, Hinweise, Fotos oder Videos über das Online-Hinweisportal der Polizei Nordrhein-Westfalen einzureichen.
Die Behörden betonen, dass während der Feierlichkeiten keine Ausnahmen von Regeln oder Gesetzen gemacht werden. Gegen Bedrohungen der öffentlichen Sicherheit, schwere Verkehrsverstöße oder Straftaten werde man konsequent vorgehen. Die Ermittlungen dauern an, während die Polizei weitere Beweise sammelt.
