Gelsenkirchen: Polizei kontrolliert Gurtpflicht bei europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Ibrahim KargeGelsenkirchen: Polizei kontrolliert Gurtpflicht bei europaweiter Verkehrssicherheitsaktion
Gelsenkirchener Polizei beteiligt sich an europaweiter Verkehrssicherheitskampagne
Anfang dieses Monats nahm die Polizei Gelsenkirchen an einer europaweiten Aktion zur Verkehrssicherheit teil. Vom 9. bis 15. März kontrollierten Beamte im Rahmen der ROADPOL-Initiative "Aktion Anschnallen" Fahrzeuge, um sicherzustellen, dass Fahrer und Mitfahrer die Gurtpflicht einhalten und so das Verletzungsrisiko bei Unfällen verringert wird.
Im Fokus der Kontrollen standen besonders frequentierte Bereiche, darunter die Umgebung der VELTINS-Arena sowie die Flohmärkte an der Trabrennbahn. Von 1.092 überprüften Fahrzeugen wurden 328 Verstöße festgestellt. Insgesamt 52 Verkehrsteilnehmer wurden entweder ohne oder mit falsch angelegtem Sicherheitsgurt angetroffen.
Zudem stellten die Beamten bei 29 Kindern fest, dass diese nicht vorschriftsmäßig gesichert waren. Die Aktion ist Teil der laufenden Bemühungen Gelsenkirchens, die Verkehrssicherheit durch gezielte Kontrollen und thematische Schwerpunktwochen zu erhöhen.
ROADPOL, das hinter der Kampagne stehende europäische Polizeinetzwerk, koordiniert vergleichbare Initiativen in ganz Europa. Ziel ist es, durch konsequente Regelüberwachung und Aufklärung über die korrekte Gurtanlegung die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern.
Die einwöchige Aktion zeigte, dass die Einhaltung der Gurtpflicht in der Region weiterhin ein Problem darstellt. Angesichts von 328 festgestellten Verstößen betonten die Behörden erneut die Bedeutung einer korrekten Sicherung. Künftige Kampagnen sollen sich weiterhin mit dieser Thematik befassen.






