21 April 2026, 16:01

Gefängnis Rennelberg wird 2026 erstmals zur Festivalbühne für Gerechtigkeit

Schwarze und weiße Zeichnung von Menschen in einem Gefängnis, einige stehen und einige sitzen auf dem Boden, mit Gebäuden und Himmel im Hintergrund und Text unten.

Gefängnis Rennelberg wird 2026 erstmals zur Festivalbühne für Gerechtigkeit

Das ehemalige Gefängnis Rennelberg in Braunschweig öffnet diesen Sommer erstmals seine Tore für die Öffentlichkeit. Festivalleiterin Anna Mülter hat das Programm für das Festival Theaterformen 2026 vorgestellt – ein elf Tage dauerndes Event, das sich mit Gerechtigkeit und Gesellschaft durch Theater auseinandersetzt. Der historische Ort wird im Rahmen des NO PRISON-Projekts gemeinsam mit dem Staatstheater Braunschweig als Spielstätte dienen.

Vom 11. bis 21. Juni präsentiert das Festival 14 Produktionen von Künstler:innen aus 14 Ländern. Neun davon werden im Staatstheater Braunschweig zu sehen sein, während fünf neue ortsspezifische Werke innerhalb der ehemaligen Haftanstalt uraufgeführt werden.

Mülter beschreibt das Projekt als einen "Raum der Möglichkeiten", in dem internationale Künstler:innen gemeinsam über Gerechtigkeit reflektieren können. Neben den Hauptaufführungen entsteht auf dem Gefängnisgelände ein umfangreiches Begleitprogramm, das Besucher:innen auf vielfältige Weise mit dem Thema in Kontakt bringt.

Die Initiative NO PRISON markiert die erste öffentliche Zugänglichkeit des stillgelegten Rennelberg-Gefängnisses. Das Festival will den Ort in eine Plattform für künstlerischen und gesellschaftlichen Dialog verwandeln. Es bringt Künstler:innen und Publikum zusammen, um Gerechtigkeit durch Theater zu erkunden. Mit Veranstaltungen an zwei Spielstätten wird die ehemalige Haftanstalt zu einem Zentrum des kreativen Austauschs. Die Veranstalter:innen erhoffen sich, dass das Programm noch lange nach dem letzten Vorhang Gespräche anregt.

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