Fraunhofer IEG zeigt auf HEATEXPO Lösungen für die Wärmekrise
Fraunhofer IEG stellt auf der HEATEXPO in Dortmund vom 26. bis 28. November 2024 seine Expertise und Technologien vor. Die Messe ist Deutschlands erste große Plattform für dezentrale Wärmeversorgung und widmet sich dem größten Infrastrukturprojekt des Landes seit der Nachkriegszeit. Am Stand 4.B10 stehen Fachleute für individuelle Lösungen im Rahmen der Wärmekrise zur Verfügung.
Die HEATEXPO vereint eine breite Palette an Akteuren – von Energieversorgern und Stadtwerken über Industrieunternehmen bis hin zu politischen Entscheidungsträgern. Ziel der Ausstellung ist es, den Austausch und die Vernetzung rund um zukunftsfähige Wärmeversorgungssysteme zu fördern.
Das Fraunhofer IEG spezialisiert sich auf angewandte Forschung und Beratung in allen Bereichen der Wärmekrise. Dazu zählen oberflächennahe und tiefe Geothermie, Grubenwasser, thermische Speicher sowie Großwärmepumpen. Zudem bietet die Einrichtung den ODH-Quartiersplaner an, ein Werkzeug für Stadtentwickler zur Planung integrierter Fernwärmenetze.
Timm Eicker, Leiter des Kompetenzzentrums Oberflächennahe Geothermie am Fraunhofer IEG, betont, dass die Wärmeversorgung der Zukunft mehr Optionen als nur Öl und Gas umfassen wird. Quartiersentwicklung, Wärmenetze und Verfahrenstechnik können gemeinsam einen ganzheitlichen Ansatz bilden. Sein Team zeigt auf, wie sich diese Elemente kombinieren lassen, um den Verbrauch primärer Energieträger zu reduzieren.
Die Veranstaltung demonstriert, wie verschiedene Technologien und Strategien zusammenwirken können, um eine nachhaltige Wärmekrise zu bewältigen. Am Messestand des Fraunhofer IEG liegt der Fokus auf dem Management unterirdischer und oberirdischer Ressourcen. Besucher erhalten Einblicke in praxisnahe, maßgeschneiderte Lösungen für moderne Heizsysteme.
