FDP Solingen einigt sich auf Kompromiss für umstrittene Veloroute II
Klemens GorlitzFDP Solingen einigt sich auf Kompromiss für umstrittene Veloroute II
Die Freie Demokratische Partei (FDP) in Solingen begrüßt den Kompromiss zur Veloroute II, einem geplanten Radweg, der die Stadtteile Ohligs und Mitte verbinden soll. Dank der Einigung kann die Stadtverwaltung nun mit der Detailplanung für die Strecke voranschreiten.
Geprüft werden zwei Varianten für den Radweg: Eine führt entlang einer Hauptverkehrsstraße, die andere sieht eine Führung über Nebenstraßen vor. Für beide Optionen sollen detaillierte Vorentwürfe erarbeitet werden, bevor eine endgültige Entscheidung fällt.
Jürgen Albermann, Fraktionsvorsitzender der FDP, betonte, dass alle Verkehrsarten sowie die Belange der Anwohner berücksichtigt werden müssten. Ein Radweg auf der stark befahrenen Hauptstraße berge das Risiko verstärkter Konflikte zwischen den Verkehrsteilnehmern, so Albermann. Zudem stehe auf der betreffenden Straße eine Aufwertung für die Buslinie 681 an, was die Sicherheit für Radfahrer zusätzlich erschweren könnte.
Die Alternative über Nebenstraßen könnte für Radfahrer nicht nur sicherer, sondern auch schneller sein. Zudem würde sie die Parkraumsituation weniger belasten, da die Verwaltung möglichst viele Stellplätze erhalten will – darunter Anwohnerparkausweise, Kurzzeitparkzonen und ausgewiesene Ladebereiche.
Der gefundene Kompromiss ermöglicht es der Stadt, das Projekt Veloroute II nun konkret voranzutreiben. Beide Routenvarianten werden gründlich geprüft, bevor eine finale Auswahl trifft. Dabei stehen Sicherheit, Effizienz und möglichst geringe Auswirkungen auf Anwohner sowie die bestehende Verkehrsinfrastruktur im Mittelpunkt.
