05 April 2026, 04:01

Essener Stadtrat beschließt 36-Millionen-Sanierung für Sozialamt an der Altendorfer Straße

Altes Gebäude mit zahlreichen Fenstern und skulpturalen Verzierungen an seiner Fassade, das entlang einer belebten Stadtstraße liegt.

Essener Stadtrat beschließt 36-Millionen-Sanierung für Sozialamt an der Altendorfer Straße

Der Essener Stadtrat hat grünes Licht für die umfassende Sanierung des Gebäudes an der Altendorfer Straße 103 gegeben. Ursprünglich mit einem Budget von 4,75 Millionen Euro veranschlagt, sind die Kosten für das Projekt aufgrund schwerwiegender statischer Mängel inzwischen auf 36,82 Millionen Euro explodiert. Die überarbeiteten Pläne sehen vor, das in den 1940er-Jahren errichtete Gebäude zu einem modernen, energieeffizienten Standort für das Amt für Soziales und Wohnen umzugestalten.

Die Stadt hatte das Gebäude 2022 erworben, um es für die Behörde zu sanieren. Doch bei Untersuchungen wurden umfangreiche Bauschäden festgestellt, die die Kosten weit über die ursprünglichen Schätzungen trieben. Die Sanierung umfasst nun eine komplette Erneuerung der Heizungs-, Elektro- und IT-Anlagen sowie Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz.

Auch die Außenanlagen werden umgestaltet, darunter ein barrierefreier Vorplatz, sowie der Einbau behindertengerechter Sanitäranlagen. Durch die Zusammenführung aller Abteilungen unter einem Dach will die Stadt Ausgaben für angemietete Räumlichkeiten einsparen. Laut Angaben der Verantwortlichen wird sich die Nutzungsdauer des Gebäudes durch die Modernisierung von 20 auf etwa 40 Jahre verlängern.

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Der Umzug der Mitarbeiter ist für den 1. April 2026 geplant. Mit der Fertigstellung endet die Abhängigkeit von extern angemieteten Büros, was die langfristigen Betriebskosten senken soll.

Die Sanierung verwandelt das jahrzehntealte Gebäude in eine zeitgemäße, barrierefreie und nachhaltige Immobilie. Durch die Bündelung aller Dienststellen erhofft sich die Stadt effizientere Abläufe und erhebliche Einsparungen. Die modernisierte Einrichtung soll die Essener Sozial- und Wohnungsdienste noch über Jahrzehnte hinweg unterstützen.

Quelle